FC Aarau
Juan Pablo Garat kann aufatmen: «Da habe ich für einmal wirklich grosses Glück gehabt»

Ausgleichstreffer in der 93. Minute statt gelb-rote Karte in der 68. Minute: Aaraus Innenverteidiger Juan Pablo Garat hatte nach dem 2:2 gegen den FC Schaffhausen doppelten Grund zur Freude und sagt: «Da habe ich für einmal wirklich grosses Glück gehabt.»

Ruedi Kuhn
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Kam gegen Schaffhausen mit einem blauen Auge statt einer roten Karte davon: Juan Pablo Garat.

Kam gegen Schaffhausen mit einem blauen Auge statt einer roten Karte davon: Juan Pablo Garat.

Dean Fuss

Die 56. Minute: Schiedsrichter Sandro Schärer verwarnt Juan Pablo Garat wegen eines Fouls. Ein richtiger Entscheid! Zwölf Minuten später greift Garat erneut zur Grätsche. Schärer eilt in Richtung des Argentiniers und greift in die Brusttasche. Der 33-Jährige steht unmittelbar vor dem Platzverweis.

Dann aber zögert Schärer und lässt die Partie überraschenderweise ohne Sanktion weiter laufen. Der Grund? Ganz einfach: Der Spielleiter merkt, dass er Garat schon verwarnt hat. Und vom Platz stellen will er ihn nicht. Schärer also zeigt Herz und lässt Gnade vor Recht ergehen.

Für Garat war eigentlich klar, dass er die rote Karte sieht und frühzeitig unter die Dusche muss. «Der Schiedsrichter kam auf mich zu und wollte mich zum zweiten Mal verwarnen», blickt er zurück. «Dann aber kam er auf seinen Entscheid zurück. Das war Riesenglück für mich. Dieser ‚Schiri‘ ist wirklich ein guter Mensch.»

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