Duathlon

Generalversammlung des Powerman Zofingen steht im Zeichen der 10. Weltmeisterschaften

Präsident Stefan Ruf konnte an der Generalversammlung verkünden, dass die Duathlon-Langdistanz-WM nun schon zum siebten Mal in Folge und zum zehnten Mal generell am gleichen Ort ausgetragen wird. Vom 1. bis 3. September werden am 29. Powerman Zofingen wiederum Athleten aus über 35 Nationen erwartet.

Raphael Galliker
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Die Vorstandsmitglieder des Vereins Powerman Zofingen, von links nach rechts: Gesa Gaiser, Stephan Aregger, Stefan Ruf (Präsident), Sonja Müller und Markus Bindschädler. Es fehlt: Heinz Müller.

Die Vorstandsmitglieder des Vereins Powerman Zofingen, von links nach rechts: Gesa Gaiser, Stephan Aregger, Stefan Ruf (Präsident), Sonja Müller und Markus Bindschädler. Es fehlt: Heinz Müller.

Raphael Galliker

Im Beisein von 33 OK-Mitgliedern, die den Weg ins Hotel Zofingen zur Generalversammlung gefunden hatten, liess Stefan Ruf, Präsident des Vereins Powerman Zofingen, bei seinem Jahresbericht die letzte Austragung Revue passieren. «Auch bei der 28. Austragung ist es uns gelungen zu untermauern, dass wir den weltweit führenden Duathlon-Anlass auf die Beine stellen.» Am 3. September gebe es in Zofingen wiederum ITU Powerman Long Distance Duathlon World Championships.

Dass die ITU (International Triathlon Union) und die IPA (International Powerman Association) dies nach 1997, 1998, 1999, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016 nun schon zum zehnten Mal, notabene zum siebten Mal in Serie, in Zofingen mache, sei einmalig auf dem ganzen Erdball für den Triathlon- und vor allem für den Duathlon-Bereich. «Und auch bei unserer 30. Jubiläums-Austragung im Jahre 2018 haben wir unseren WM-Status bereits auf sicher», verkündete Ruf mit sichtlichem Stolz.

Dominatorin Emma Pooley

Seit 2006 könne man beim Powerman Zofingen steigende Teilnehmerzahlen vermelden. «Damit dies weiterhin so bleibt, müssen wir vor allem im Athletenmarketing noch zusätzliche Efforts machen, denn obwohl der Powerman Zofingen vom Family Contest über die PowerKids bis zur Powerman Charity breitfächrig abgestützt ist, ist das Langdistanzrennen nach wie vor unser Aushängeschild.»

Ruf strich rückblickend vor allem die Dominanz von Emma Pooley heraus. «Sportlich war der Event gekennzeichnet vom dritten WM-Titel in Folge der in der Schweiz lebenden Engländerin. Nach dem verletzungsbedingten Forfait des französischen Titelverteidigers Gaël Le Bellec nutze bei den Männern der Belgier Seppe Odeyn, der konstanteste Athlet der Saison 2016, die Gunst der Stunde und setzte die lange Liste der belgischen Sieger in Zofingen fort.»

Das Hightlight aus Schweizer Sicht sei die WM-Silbermedaille von Nina Brenn gewesen, so Ruf weiter. «Gute Wetterbedingungen, ein Rennen ohne grössere Zwischenfälle, zufriedene Athleten und Sponsoren plus eine erfolgreiche Medienberichterstattung ergaben einen äusserst gelungenen Anlass.»

Erfolgreiche organisatorische Anpassungen

Die neue interne Organisation habe sich bewährt. «Sie war gekennzeichnet vom Übergang in die Struktur der drei Departemente Wettkampf, Services und Marketing mit je wiederum drei unterstellten Bereichen.» Auch das Ziel dieser Reorganisation sei erreicht worden. «Wir konnten die Selbständigkeit steigern und die Arbeit in den Departementen wurde effizienter, weil die Zahl der Schnittstellen reduziert wurde», so Ruf. «Ich danke dem ganzen OK und den rund 700 Helfern für ihren tollen ehrenamtlichen Einsatz und den über 300 Firmen, die uns mit einem tatkräftigen Sponsoring unterstützen.»

Der Oftringer gab sogar sein Erfolgsrezept bekannt: «Es ist das Wissen, dass wir erfolgreich arbeiten, das die Leute zur Mitarbeit motiviert und eine gute Stimmung garantiert.» Noch positiver in die Zukunft geschaut werden könnte, wenn der Powerman Zofingen einen Titelsponsor finden würde. «Die Plattform, die sich einem Interessenten bieten würde, wäre jedenfalls sehr verheissungsvoll», so Ruf, der in diesem Jahr dem Powerman Zofingen zum 15. Mal als OK-Präsident vorsteht.

Einzige WM im Aargau

Das OK des Powerman Zofingen umfasst mittlerweile rund 50 Mitglieder. «Willkommen sind immer wieder neue OK-Mitglieder, die motiviert sind und Freude haben an einem weltweit führenden Anlass mitzuhelfen, notabene der einzigen WM im Kanton Aargau, die von Swiss Olympique anerkannt wird», so Ruf.

Dem Vorstand des Vereins Powerman Zofingen gehören an: Gesa Gaiser, Sonja Müller, Stephan Aregger, Markus Bindschädler, Heinz Müller als Vertreter des OK und OK-Präsident Stefan Ruf. Verabschiedet wurde im Vorstand Martin Bhend.

Abstecher in die Stadt

Als grösste geplante Neuerung in diesem Jahr kann die leichte Modifizierung der Laufstrecke betrachtet werden. «Sofern unsere Pläne von der Stadt Zofingen gutgeheissen werden, wollen wir auf der letzten Laufstrecke einen Abstecher in die Stadt hinein machen», lässt Ruf aufhorchen. Dies hätte zur Folge, dass der Heitere zu Fuss einmal weniger angesteuert würde und dass die Anzahl Höhenmeter ein wenig nach unten geschraubt würde. «Der Charakter der Strecke würde aber erhalten bleiben», garantiert der OK-Präsident.