FC Aarau
Bleibt es bei der Sperre für FCA-Trainer Stephan Keller? Entscheid der Disziplinarkommission fällt am Mittwoch

Muss Aarau-Trainer Stephan Keller nach der Standpauke gegen einen Ballbuben im Spiel gegen GC (2:1) am Donnerstag gegen Stade-Lausanne-Ouchy auf die Tribüne oder wird das erstinstanzliche Urteil mit einer Sperre aufgehoben?

Ruedi Kuhn
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Stephan Keller droht eine Sperre im letzten Spiel der Saison.

Stephan Keller droht eine Sperre im letzten Spiel der Saison.

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Die Ballbuben-Affäre rund um Stephan Keller nach dem Heimspiel gegen Challenge-League-Leader GC am 30. April löste schweizweit einen Wirbel aus. Die Meinungen waren geteilt. Auf der einen Seite wurde Keller wegen der verbalen Attacke gegen einen Ballbuben kritisiert, auf der anderen Seite sprach man von einer Bagatelle. Weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt, will Keller keine Stellungnahme abgeben.

Keller wurde von einem Disziplinarrichter in erster Instanz zu einer Spielsperre verurteilt. Der FC Aarau legte fristgerecht Rekurs ein. Weil dieser Rekurs aufschiebende Wirkung hatte, war Keller am vergangenen Freitag im Auswärtsspiel in Thun mit dabei und coachte seine Mannschaft zum 3:1-Sieg.

Ob Keller im Barrage-Finale Giger und Co. von der Seitenlinie coachen darf, wird am Mittwoch bekannt gegeben.

Ob Keller im Barrage-Finale Giger und Co. von der Seitenlinie coachen darf, wird am Mittwoch bekannt gegeben.

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Nach Informationen der «Aargauer Zeitung» hat die Disziplinar-Kommission den Rekurs bereits Anfang dieser Woche behandelt. Sie hat verschiedene Stellungnahmen geprüft und wird mit Sicherheit noch vor dem Heimspiel des FC Aarau am Donnerstag gegen Stade-Lausanne-Ouchy ein Urteil fällen.

Aller Voraussicht nach wird dieses Urteil am Mittwoch bekanntgegeben. Man kann davon ausgehen, dass die Sperre für Keller bestehen bleibt, er seine Mannschaft also ausgerechnet im Barrage-Final gegen die Waadtländer nicht führen und dirigieren darf. In diesem Fall wären an Kellers Stelle die Assistenztrainer Norbert Fischer und Petar Aleksandrov fürs Coaching verantwortlich.

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