FC Aarau Einzelkritik

Die Noten der FCA-Spieler: Romano war noch der beste Akteur

Der FC Aarau verliert im ersten Spiel nach dem Stromausfall im Brügglifeld gegen den Servette FC mit 0:1. Daniele Romano erkämpfte sich durch einen beherzten Einsatz den Titel des besten Aarauer Spielers. Dafür wurde ihm ein Staubsauger geschenkt.

Ruedi Kuhn
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Der FC Aarau verliert gegen Servette 0:1 – die Bilder.
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Der FC Aarau verliert gegen Servette 0:1 – die Bilder.

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Nach der Pleite gegen Servette folgt hier die Einzelkritik:

Ulisse Pelloni: Note 3 Der Freistoss aus 17 Metern von Boris Cespedes zum 0:1 war gut getreten, aber sicherlich nicht unhaltbar. Der FCA-Stammtorhüter macht momentan alles andere als einen sicheren Eindruck.
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Denis Markaj: Note 3,5 Der Rechtsverteidiger war sichtlich bemüht und zeigte läuferisch eine starke Leistung. Im Spiel nach vorne blieb er allerdings wirkungslos.
Pascal Thrier: Note 4 Der beste Aarauer Verteidiger. Verschuldete mit einem unsauberen Tackling allerdings den Freistoss nahe der Strafraumgrenze, der zum entscheidenden Gegentreffer führte.
Igor Nganga: Note 3,5 Der Kongolese fühlt sich auf der rechten Abwehrseite wohler als im Zentrum. Tat sich gegen den trickreichen und robusten Jean-Pierre Nsame schwer.
Damir Mehidic: Note 3,5 Der Bosnier ist zweifellos ein Kämpfer vor dem Herrn. Aber die Anzahl der Fehlzuspiele und technischen Fehler ist einfach zu hoch.
Olivier Jäckle: Note 3,5 Der Captain spielte als Scheibenwischer vor der Viererabwehrkette, hatte aber kaum Einfluss aufs Spiel. Er kommt einfach nicht auf Touren.
Geoffrey Tréand: Note 3,5 Er wurde in der ersten Halbzeit das Opfer einer harten Attacke und hatte danach Kratzspuren im Gesicht. Hat ihm diese üble Szene den Schneid abgekauft?
Zoran Josipovic: Note 4 Auch der frühere Lugano-Stürmer läuft seiner Form hinterher. Aber immerhin kam er zu zwei hochkarätigen Möglichkeiten.
Sébastien Wüthrich: Note 3 Was ist mit der Nummer 10 des FC Aarau los? Er wirkt saft- und kraftlos. Und seine Freistösse sind ganz einfach nur schlecht.
Ivan Audino: Note 3,5 Natürlich ist der frühere Wiler ein technisch starker Fussballer. Aber mit Schönspielerei und Absatztricks gewinnt man keine Spiele.
Patrick Rossini: Note 3,5 Eine verpasste Grosschance stand auf seinem Konto. Mehr hatte der zehnfache Saisontorschütze nicht zu bieten.
Alessandro Ciarrocchi: Note 4,5 Er kam in der 58. Minute für Geoffrey Tréand und brachte etwas Leben in die Bude. Schoss in der Schlussphase mit einem Knaller beinahe den Treffer zum 1:1.
Daniele Romano: Note 4,5 Er kam in der 58. Minute für Ivan Audino und verdiente sich dank viel Einsatz und Kampfgeist den Titel des besten Aarauer Spielers. Der Lohn: Ein kleiner Staubsauger!

Ulisse Pelloni: Note 3 Der Freistoss aus 17 Metern von Boris Cespedes zum 0:1 war gut getreten, aber sicherlich nicht unhaltbar. Der FCA-Stammtorhüter macht momentan alles andere als einen sicheren Eindruck.

Sarah Rölli