Handball NLA

Die HSC-Handballer mit einem weiteren Ausrufezeichen

Die NLA-Handballer des HSC Suhr Aarau haben nach der Sternstunde gegen den HC Kriens-Luzern (27:19-Heimsieg) auch auswärts mit einem 31:22-Sieg beim Rekordmeister GC Amicitia Zürich ein weiteres, eindrückliches Ausrufezeichen gesetzt.

Lukas Wernli
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Herr der Lüfte: Tim Aufdenblatten bewies sich als treffsicherer Schütze.

Herr der Lüfte: Tim Aufdenblatten bewies sich als treffsicherer Schütze.

Alexander Wagner

Das Team von Cheftrainer Misha Kaufmann kontrollierte die Partie gegen seinen Verfolger während der kompletten sechzig Spielminuten und gewann souverän und hochverdient mit 31:22. Bereits zur Pause führte der HSC Suhr Aarau dabei mit 17:12 - nach dem klaren Sieg ist der Aufsteiger auf bestem Weg, die Finalrunde der ersten Sechs zu erreichen.

Während Beau Kägi und Ronnie Vilstrup verletzungsbedingt bis ins Jahr 2017 fehlen, standen der zuletzt rekonvaleszente Schlussmann Mihailo Radovanovic und der arg angeschlagene Kreisläufer Stevan Kurbalija in Zürich glücklicherweise zur Verfügung – Captain Patrick Romann indes stellte sich fiebergeschwächt in den Dienst seines Teams.

Via 3:1 und 6:2 gelang dem Aufsteiger ein furioser Start in die Partie. Erst mit der Hereinnahme des ebenfalls angeschlagenen, ehemaligen HSC-Spielers Nicolas Suter fanden die Hausherren bis zum 8:6 in der 15. Spielminute überhaupt Zugang und Anschluss.

Telegramm:

GC Amicitia Zürich - Suhr Aarau 22:31 (12:17)

800 Zuschauer. - SR Castiñeiras/Zwahlen. - Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen GC Amicitia Zürich und 3-mal 2 Minuten gegen Suhr Aarau.

GC: Wick/Schelling; Engler (4), Müller (2), Fröhlich (2), Suter (2/1), Santoro, Laszlo (1), Frietsch (6), Schild (2/1), Koller, Koloper (2), Jepsen (1).

Suhr Aarau: Pramuk/Radohanovic; Golubovic (4), Bräm (5), Zehnder, Steiner, Prachar, Baumann (3/2), Romann (7), Aufdenblatten (9), Lukas Strebel, Rohr, Kurbalija (2), Patrick Strebel (1), Andri Kähr.

Bemerkungen: Suhr Aarau ohne Vilstrup (verletzt).

Dank einfachen Toren und sehenswerten, geduldig vorgetragenen Kombinationen setzte sich der HSC Suhr Aarau, angeführt von den treffsicheren Rückraum-Rechtshändern Tim Aufdenblatten und Patrick Romann jedoch innert nur vier Minuten wieder auf 12:7 ab und gab die Kontrolle danach nicht mehr aus der Hand.

Nach der 17:12-Pausenführung und einer Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit, in der Torhüter Martin Pramuk gross aufspielte, setzte sich der Tabellenfünfte bis zur 43. Spielminute auf zehn Tore ab und gewann schlussendlich mit 31:22 hochverdient, routiniert und äusserst beeindruckend!