A-Début von Dominique Rüegg in Japan

EISHOCKEY. Härtetest für die Eishockeyanerinnen in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele im Februar 2014 in Sotschi. Die Schweizerinnen bestreiten in Tokio am Wochenende drei Spiele in drei Tagen. Mittendrin ist die 18jährige Weinfelderin Dominique Rüegg.

Daniel Monnin
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Dominique Rüegg darf ihr Talent im A-Nationalteam beweisen. (Archivbild: Mario Gaccioli)

Dominique Rüegg darf ihr Talent im A-Nationalteam beweisen. (Archivbild: Mario Gaccioli)

EISHOCKEY. Nach zwei Jahren in der U18 mit zwei Weltmeisterschaften in Schweden (Top Division) und Romanshorn (Division 1) startet Dominique Rüegg durch. Die 18-Jährige, die sowohl bei den Novizen Top in Uzwil als auch beim Weinfelder Ladies-Team in der NLA spielt, kommt in Japan zu ihrer internationalen Feuertaufe auf höchstem Niveau. Rüegg kam bisher auf 20 U18-Länderspiele, in denen sie 18 Skorerpunkte (9 Tore und 9 Assists) sammelte.

Der Kurztrip nach Japan – das Team flog gestern Mittwochmorgen ab, bestreitet nach der Ankunft drei Spiele in Folge und kehrt bereits am Sonntag wieder zurück – bedeutet in Sachen Belastung Neuland für das Nationalteam. Headcoach René Kammerer erwartet denn auch «ein aussergewöhnliches Turnier in ungewohnter Umgebung und einer ganzen Reihe von Unbekannten». Die Nacht vor dem ersten Spiel am Ankunftstag gegen Deutschland (Donnerstag, 18 Uhr) werden die Schweizerinnen im Flieger verbringen.

Für Kammerer und seinen Staff ist der Abstecher nach Japan ein willkommener Härtetest, der unter Umständen die entscheidenden Mosaiksteine für die Selektionen für Sotschi bringen kann. Die Ziele sind hoch gesetzt, trotz erschwerten Bedingungen: «Wir haben uns für die drei Spiele einiges vorgenommen, sowohl resultatmässig als auch im technisch/taktischen Bereich.»

«Ausländerinnen» fehlen

Mit Ausnahme von Phoebe Staenz (Yale University) fehlen im Aufgebot der Schweizerinnen die in Schweden und Nordamerika engagierten WM-erprobten Spielerinnen und Olympiakandidatinnen Julia und Stefanie Marty (Linköping), Lara Stalder (University of Minnesota Duluth), Jessica Lutz (Ronin), Monika, Nina und Isabel Waidacher (alle College of St. Scolastica). Zudem fallen Sara Benz (ZSC Lions) und Andrea Fischer (Bomo Thun) verletzt aus. Mit der Kanada-Schweizerin Barbara Lussier (Bomo Thun), mit Alina Müller (ZSC Lions/Winterthur), Dominique Rüegg (Weinfelden/Uzwil) und Ophélie Ryser (Uni Neuchâtel) hat Kammerer vier Neulinge aufgeboten.

Zwei Weinfelderinnen

Derweil setzt die U18-Nationalequipe ihre Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften im April 2014 in Füssen mit drei Länderspielen gegen die Slowakei fort. Alle Spiele finden in Zuchwil statt (Freitag, 20.15 Uhr; Samstag, 15 Uhr; Sonntag, 11.30 Uhr). Die U18 muss dabei auf eine Reihe von Spielerinnen verzichten, die im A-Team zum Einsatz kommen oder verletzt sind. Mit Torhüterin Andrea Brändli und Stürmerin Janine Müller stehen zwei Weinfelderinnen im Aufgebot von Headcoach Georgios Mourouzidis.

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