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81. SIEG: Lindsey Vonn doppelt nach

Die Amerikanerin gewinnt in Garmisch-Partenkirchen auch die zweite Abfahrt. Nach ihrem Sieg auf verkürzter Strecke triumphiert die 33-Jährige auch auf dem Originalparcours. Michelle Gisin wird Fünfte.

Wenn innerhalb von 24 Stunden zwei Abfahrten auf dem Programm stehen, sind identische Gewinner nichts Aussergewöhnliches. So war es auch diesmal. Lindsey Vonn gewann auf der Kandahar zweimal, wenngleich es stets äusserst knapp wurde.

Vonn erwischte den untersten Abschnitt beide Male nahezu optimal. Am Samstag hatte Vonn die Italienerin Sofia Goggia um zwei Hundertstelsekunden auf Platz zwei verwiesen, am Sonntag waren es dann elf Hundertstelsekunden, die zwischen den beiden derzeit besten Abfahrerinnen entscheidend waren. Aber auch die Dritte war nahe dran. Tina Weirather büsste nur zwölf Hundertstelsekunden auf die siegreiche Vonn ein. Die Liechtensteinerin schaffte es zum dritten Mal in diesem Winter aufs Podium einer Abfahrt.

Vonn schnuppert an Stenmarks Bestmarken

Vonn steht jetzt bei 81 Siegen im Weltcup, davon 42 in der Abfahrt. Dem absoluten Rekord von Ingemar Stenmark mit 86 Erfolgen sowie der Anzahl Siege in einer Disziplin – Stenmark gewann im Riesenslalom 46-mal – rückte die Amerikanerin erneut näher. «Es ist alles planmässig verlaufen», bilanzierte die 33-Jährige. Stenmarks Marke wird sie aber erst im nächsten Winter knacken können, denn es steht nur noch die Abfahrt beim Weltcupfinal in Åre auf dem Programm.

Dort dürfte es einen Zweikampf um den Abfahrt-Weltcup geben. Vonn verkürzte mit ihren Siegen vom Wochenende den Rückstand auf die noch immer führende Goggia auf 23 Punkte. Weirather als Dritte liegt 71 Punkte zurück und hat damit nur mehr eine Aussenseiterchance.

Gisin egalisiert zweitbestes Abfahrtsergebnis

Stark fuhr auch die Obwaldnerin Michelle Gisin, die erst zum zweiten Mal mit der Garmischer Kandahar Bekanntschaft machte. Dennoch ist Gisin inzwischen in dieser Disziplin zur Teamleaderin gereift, keine andere fährt derzeit so konstant Spitzenränge heraus wie die 24-Jährige. Als Fünfte, 57 Hundertstelsekunden hinter der Siegerin, realisierte sie ihr zweitbestes Ergebnis. Besser war sie bisher nur in Lake Louise gefahren. Dort hatte Gisin als Dritte den einzigen Schweizer Abfahrt-Podestplatz der Saison herausgefahren. Lara Gut, tags zuvor Sechste, gelang die zweite Abfahrt weit weniger gut. Für die Tessinerin resultierte lediglich Platz 20. Im Super-G ist Gut nach ihrem Kreuzbandriss bereits wieder zu Siegen fähig, doch «in der Abfahrt brauche ich noch einige Fahrten», sagte sie. (sda)

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