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50 Kämpfe, 50 Siege

Floyd Mayweather gewinnt in Las Vegas gegen den irischen Mixed-Martial-Arts-Champion Conor McGregor durch technischen K. o. in der zehnten Runde. Der Amerikaner feiert damit den 50. Sieg als Profiboxer.
Floyd Mayweather (rechts) behielt auch gegen Conor McGregor seine weisse Weste. (Bild: Isaac Brekken/AP)

Floyd Mayweather (rechts) behielt auch gegen Conor McGregor seine weisse Weste. (Bild: Isaac Brekken/AP)

Ringrichter Victor Ortiz brach den Kampf vor knapp 15000 Zuschauern nach einer wuchtigen Rechten von Floyd Mayweather und einem folgenden Angriff des Favoriten ab. McGregor taumelte in den Seilen und war zu keiner Reaktion mehr fähig. Der Abbruch in dem auf zwölf Runden angesetzten Fight war angesichts der Verteidigungsunfähigkeit von McGregor gerechtfertigt.

Für den 40-jährigen May­weather war es der 50. Sieg im ebensovielten Kampf als Profiboxer. Dadurch verbesserte er den Rekord seines Landsmannes und früheren Schwergewichtsweltmeisters Rocky Marciano, der mit 49:0 Siegen die bisherige Bestmarke einer makellosen Bilanz als Profiboxer gehalten hatte. «McGregor war viel besser als erwartet. Ich freue mich bereits jetzt, in die Boxing Hall of Fame aufgenommen zu werden. Denn dies war auf alle Fälle mein letzter Kampf», sagte Mayweather. Knapp zwei Jahre zuvor hatte der frühere Weltmeister, der als bester Boxer über alle Gewichtsklassen hinweg galt, den letzten Kampf vor jenem gegen McGregor bestritten.

330 Millionen mit einem Kampf verdient

Ab der vierten Runde drehte Mayweather auf. Von da an liessen die Boxhiebe und Reflexe des zuvor ebenbürtigen McGregor nach. Mayweathers Konter landeten immer mehr im Ziel. «Ich wurde etwas müde. Und Floyd spielte seine Erfahrung und Ausdauer aus», sagte McGregor.

Dieser schlug sich aber achtbar, was auch die Schlagstatistik verdeutlicht: Der Ire landete 111 Treffer in den zehn Runden. Auffallend war, dass McGregor physisch mehr Masse in den Ring brachte. Die vereinbarte Gewichtslimite im Superweltergewicht (69,853 kg) kam dem über eine längere Reichweite verfügenden Aussenseiter zupass. Doch schon bald setzte sich die Klasse von Mayweather durch. Dieser erhält rund 230 Millionen Dollar Preisgeld, McGregor rund 100 Millionen. (sda)

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