40 Jahre nach der Geiselnahme

MÜNCHEN. Vor 40 Jahren drangen palästinensische Terroristen ins Olympische Dorf ein und entführten elf israelische Athleten. Am Ende gab es 17 Tote. «Das Ganze wurde verharmlost», sagt Urs von Wartburg, damals Fahnenträger der Schweizer Delegation.

Markus Zahnd
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Deutsche Polizisten versuchen, nach der Geiselnahme im Olympischen Dorf in ein Gebäude einzudringen. (Bild: ap)

Deutsche Polizisten versuchen, nach der Geiselnahme im Olympischen Dorf in ein Gebäude einzudringen. (Bild: ap)

Elf Tage lang waren die Olympischen Spiele 1972 in München ein Fest. Doch dann, am 5. September, änderte sich alles: Acht palästinensische Terroristen drangen in das Wohnquartier der Israelischen Delegation ein und nahmen elf Geiseln. Auch weil die Polizeiarbeit nicht einwandfrei funktionierte, gab es am Schluss 17 Tote. Er erinnere sich noch heute gut an diesen Tag, sagt Urs von Wartburg, damals Schweizer Fahnenträger. «Es herrschte eine gedrückte Stimmung, auch wenn uns die Behörden das Ausmass verschwiegen, das Ganze verharmlosten», sagt der ehemalige Speerwerfer.

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