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3:0 Auswärtssieg in Nyon – Wil bleibt an der Spitze dran

Der FC Wil setzt ein weiteres Ausrufezeichen. In eindrücklicher Manier und äusserst souverän gewannen die Ostschweizer gegen Stade-Lausanne-Ouchy gleich mit 3:0. Mann des Abends war Filip Stojilkovic mit drei Toren.
Gianluca Lombardi
Gross war die Freude über das 3:0 gegen Stade-Lausanne-Ouchy (Bild: Gianluca Lombardi)

Gross war die Freude über das 3:0 gegen Stade-Lausanne-Ouchy (Bild: Gianluca Lombardi)

Mit einer starken ersten Halbzeit legten die Wiler den Grundstein für dieses Resultat. Die Ostschweizer verstanden es von Beginn weg, eine Reaktion auf das 0:3 gegen die Grasshoppers zu zeigen. Von der mutigen und offensiven Spielweise des FC Stade-Lausanne-Ouchy war hingegen nichts zu sehen. Die Wiler setzten ihren Gegner früh unter Druck und störten die Westschweizer so entscheidend im Aufbauspiel.

Viele Torchancen erspielten sich die Wiler damit nicht, verwerteten diese wenigen Möglichkeiten aber eiskalt. Mergim Brahimi lancierte in der 18. Minuten den jungen Filip Stojilkovic, welcher seinen Gegenspieler aussteigen liess und zum 1:0 traf. Nur acht Minuten später war es erneut Stojilkovic der auf 2:0 erhöhte. Wieder ging es für Stade-Lausanne-Ouchy zu schnell. Der starke Valon Fazliu verlagerte das Spiel auf die linke Seite und fand den freistehenden Dominik Schmid. Seine scharfe Hereingabe konnte von der Westschweizer Verteidigung nicht geklärt werden, so dass Stojilkovic nur noch einschieben musste.

Ein lupenreiner Hattrick blieb dem jungen Schweizer aber verwehrt. Kurz vor der Pause zog er allein auf das Tor los und schob den Ball am rechten Pfosten vorbei. Das hätte die Vorentscheidung in dieser Partie sein müssen.

Nichts zugelassen

Der Wiler Auftritt in der ersten Halbzeit war souverän. Von den Gastgebern war wenig bis gar nichts zu sehen. Man würde den Westschweizern aber unrecht tun, würde man Ihnen fehlenden Einsatz unterstellen. Es war vielmehr der FC Wil, welcher schlichtweg nichts zuliess und mit einer verdienten 2:0 Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel sahen die wenigen anwesenden Zuschauer ein leicht verändertes Bild, aber keines, dass das Heimteam nochmals zurück in die Partie brachte. Wärend sich die Wiler darauf beschränkten das Resultat zu halten, rannten die Waadtländer an. Trotz 18 Torschüssen liefen die Ostschweizer aber selten Gefahr ein Tor zu kassieren. Dafür waren die Offensivaktionen des FC Stade-Lausanne-Ouchy zu harmlos und unpräzise.

Wils Filip Stojilkovic bei seinem 1:0 in der 18. Spielminute (Bild: Gianluca Lombardi)

Wils Filip Stojilkovic bei seinem 1:0 in der 18. Spielminute (Bild: Gianluca Lombardi)

Im Spiel nach vorne setzten die Wiler immer wieder gefährliche Nadelstiche. Auch im zweiten Durchgang brachte die Westschweizer Abwehr den jungen Stojilkovic nicht unter Kontrolle. Wiederholt tauchte er gefährlich vor dem Tor auf. In der 73. Spielminute krönte er dann seine Leistung mit dem 3:0. Philipp Muntwiler lancierte seinen Teamkameraden mit einem schönen Aussenrist Pass.

Am Ende gewannen die Wiler mit 3:0. Trotz einem Plus an Abschlüssen und Ballbesitz für die Hausherren, war der Sieg der Gäste auch in der Höhe absolut verdient. Sowohl taktisch als auch fussballerisch lieferte der FC Wil eine fehlerfreie Vorstellung ab. Es schien, als ob die Mannschaft und der Staff aus der Niederlage gegen die Grasshoppers die richtigen Schlüsse gezogen haben.

Kulinarisches Highlight

Nächsten Sonntag erwarten die Wiler den FC Aarau in der heimischen IGP Arena. Dabei dürfen sich die Ostschweizer berechtigte Hoffnungen auf den nächsten Sieg machen. Wärend der FC Wil eine stetige Entwicklung an den Tag legt, stagnieren die Aargauer seit geraumer Zeit. Ein Besuch im Stadion wird sich aber kommendes Wochenende alleweil lohnen. Nebst halbem Eintrittspreis auf den Stehplätzen lädt der FC Wil zu einem kleinen Foodfestival vor und nach dem Spiel.

Telegramm:

FC Stade-Lausanne-Ouchy – FC Wil 1900 0:3 (0:2)

Colovray, Nyon: 250 Zuschauer.

Tore: 18. Stojilkovic 0:1, 26. Stojilkovic 0:2, 76. Stojilkovic 0:3.

FC Stade-Lausanne-Ouchy: Barocca; Danner, Manière, Mfuyi, Tavares; Laugeois (79. Davland), Gaillard (61. Perrier); Parapar, Gazzetta, Ndongo (46. Amdouni); Oussou (46. Lahiouel).

FC Wil 1900: Kostadinovic; Rohner (17. Celant), Kamberi, Schmied, Schmid; Abedini, Muntwiler (82. Ndau); Brahimi (60. von Niederhäusern), Fazliu, Duah (70. Krasniqi); Stojilkovic.

Bemerkungen: Stade-Lausanne-Ouchy ohne Mutombo, Matri, Dellay, Eleouet, Le Pogam (verletzt) und Iseni (nicht im Aufgebot). Wil ohne Beka (gesperrt), Klein, Schäppi, Wörnhard (verletzt), Traber, Bosic und Sejdija (alle nicht Aufgebot).

Verwarnungen: 33. Kamberi, 39. Muntwiler.

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