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3:0 Auswärtssieg – Der FC Wil dominiert den FC Winterthur nach Belieben

In einem einseitigen Spiel schlägt der FC Wil den FC Winterthur gleich mit 3:0. Die Zürcher waren mit diesem Resultat noch gut bedient. Von der Euphorie aus dem St. Gallen-Spiel war bei den Hausherren nichts mehr zu sehen. Der FC Wil hingegen präsentierte sich wie ein Spitzenteam.
Gianluca Lombardi
Die Wiler bejublen das 1:0 durch Silvio. (Bild: Gianluca Lombardi)

Die Wiler bejublen das 1:0 durch Silvio. (Bild: Gianluca Lombardi)

Es war von Beginn weg eine klare Angelegenheit auf der Winterthurer Schützenwiese. Die Wiler liessen nie Zweifel am Sieger dieser Partie aufkommen. Früh wurde der Gegner gestört und immer wieder in Fehler getrieben. Die Fehlerquote bei Winterthur war eklatant hoch, wärend die Wiler einen nahezu perfekten Auftritt ablieferten.

Einer dieser erzwungenen Fehler brachte prompt die Wiler Führung. Nach einem Fehlpass in der Spieleröffnung zog der auffällige Dominik Schmid über Links los und brachte den Ball flach in die Mitte. Erneut konnten die Winterthurer nicht konsequent klären, so dass Silvio daraus reüssierte und zur Gästeführung traf.

Schwaches Heimteam

Eine Reaktion von Winterthur blieb aus. Wil beherrschte weiterhin Spiel und Gegner und genoss zu viele Freiheiten. Zu oft produzierten die Hausherren leichtsinnige Abspielfehler und spielten damit den Wilern in die Karten. Eine höhere Führung zur Pause wäre keineswegs unverdient gewesen, doch zumindest Winterthurs Schlussmann Raphael Spiegel schien präsent zu sein. War dieser dann doch einmal geschlagen, stand das Lattenkreuz im Weg. Wils Neuzugang Valon Fazliu war der Pechvogel, welcher nur das Aluminium traf.

Auch die Statistik sprach bereits zur Halbzeit Bände. Das Torschussverhältnis unterstrich mit 9:1 die Überlegenheit der Ostschweizer. Wie der FC Winterthur den FC St. Gallen schlagen konnte, war heute für viele anwesenden Zuschauer nicht nachvollziehbar.

Resignation nach Dreifachwechsel

Winterthur-Trainer Ralf Loose wollte mit dem Seitenwechsel ein Zeichen setzen und brachte gleich drei neue Akteure. Eine Signalwirkung blieb aus, Wil dominierte seinen Gegner weiter. Folgerichtig erhöhte Fabian Rohner nach einer Stunde auf 2:0. Nach einer Ecke des Heimteams schalteten die Wiler schnell um, der schnelle Wiler Aussenspieler entwischte seinen Gegenspielern und sorgte für die Vorentscheidung. Anstatt den pfeilschnellen Rohner zu stellen, ging der Winterthurer Verteidiger in das Laufduell. Ein Unterfangen, dass gegen Wiler Flügelflitzer selten erfolgreich endet.

Wil spielte in der Folge weiter munter nach vorne. Wieder entwischte Rohner seinen Gegenspielern und legte massgenau auf Silvio auf. Dieser markierte seinen zweiten Treffer an diesem Abend. Das 0:3 war für Winterthur schmeichelhaft, denn die Äbtestädter hätten durchaus noch höher gewinnen können. Kwadwo Duah scheiterte aber gleich mehrfach aus besten Positionen.

Doppeltorschütze Silvio konnte nur selten gestoppt werden. (Bild: Gianluca Lombardi)

Doppeltorschütze Silvio konnte nur selten gestoppt werden. (Bild: Gianluca Lombardi)

Sinnbildlich für die Verfassung der Winterthurer waren auch die Auftritte der beiden Trainer. Während Ciriaco Sforza seine Mannen unermüdlich antrieb, resignierte Ralf Loose spätestens zum Zeitpunkt als sein dreifacher Wechsel keine Wirkung zu zeigen schien. Der FC Wil bleibt mit diesem Sieg weiterhin am Spitzenduo dran.

Telegramm:

FC Winterthur – FC Wil 1900 0:3 (0:1)

Schützenwiese, Winterthur: 3900 Zuschauer. – Sr: David Schärli.

Tore: 22. Silvio 0:1, 60. Rohner 0:2, 69. Silvio 0:3.

FC Winterthur: Spiegel; Isik (46. Da Silva), Bühler, Hajrovic, Wild; Lekaj, Doumbia (68. Radice); Sliskovic, Taipi (46. Bdarney), Mahamid (46. Schättin); Buess.

FC Wil 1900: Kostadinovic; von Niederhäusern, Schmied, Kamberi, Schmid; Rohner (72. Brahimi), Abedini, Muntwiler (81. Ndau), Duah (84. Duah); Fazliu; Silvio (77. Stojilkovic).

Bemerkungen: Winterthur ohne Liechti, Callà, Saliji (verletzt) und Roth (nicht im Aufgebot). Wil ohne Schäppi, Celant (verletzt), Sejdija, Beka und Rahimi (nicht im Aufgebot).

Verwarnungen: 62. Rohner, 64. Bdarney, 76. Bühler, 84. Radice, 91. Abedini, 91. Brahimi.

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