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2:0 gegen Kriens: Der FC Wil grüsst vom 2. Platz

Wiederholt brilliert der FC Wil in der ersten Halbzeit nicht. Die ersten 45 Minuten gegen Kriens waren ein Spiegelbild des Auftritts gegen den FC Red Star Zürich im Schweizer Cup. Nach der Pause dann aber die Steigerung, welche den Weg zu diesem Heimsieg ebnete.
Gianluca Lombardi
Der FC Wil erspielt sich ein 2:0. (Bild: Gianluca Lombardi)

Der FC Wil erspielt sich ein 2:0. (Bild: Gianluca Lombardi)

Wer aufgrund der Tabellensituation hohe Ansprüche an diese Partie hatte, kam in der ersten Halbzeit noch nicht auf seine Kosten. Von beiden Mannschaften kam sehr wenig, zu sehr neutralisierten sie sich im Mittelfeld. Zwar kamen beide Teams zu je ein paar wenigen Torabschlüssen, richtig gefährlich wurde aber nur jener von Wils Filip Stojilkovic in der 39. Minute.

Zuvor war hier vieles nur Stückwerk. Beide Mannschaften fanden kaum Mittel, um das kompakte Mittelfeld seines Gegners zu überbrücken. Während das Zentrum mehrheitlich dicht war, verstanden es die Akteure nur selten über die Aussenbahnen in die Tiefe zu gehen. Einer der aktivsten Akteure war hier Kwadwo Duah, aber auch er strahlte für einmal kaum Gefahr aus.

Es wäre vermessen zu sagen, dass die Leistungen der beiden Mannschaften schlecht waren. Taktisch war das wohl von beiden auf einem äusserst ansehnlichen Niveau mit einer sehr tiefen Fehlerquote. Es war nicht jeweils das angreifende Team, dass seine Räume nicht zu nutzen wusste, vielmehr war es die verteidigende Mannschaft, welche schlichtweg keine Räume anbot.

Erneute Steigerung nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Wiler dann deutlich mehr. Sie zwangen nun die Krienser sich mehr zu bewegen und Räume zu öffnen. Prompt nutzten die Wiler dies zur Führung aus. Filip Stojilkovic genoss zentral vor dem Tor zu viele Freiheiten und zog aus 18 Metern ab und traf flach in die untere Ecke. Da war der Krienser Torhüter chancenlos.

Es sollte dies der Dosenöffner in dieser Partie gewesen sein. Nun waren die Wiler das deutlich bessere Team, die Gäste lauerten oft nur auf Konter. Nicht weil der Spielstand Sie dazu eingeladen hätten, sondern vielmehr, weil die Wiler weiterhin nur wenig zuliessen. So war es am Ende nicht verwunderlich, dass der SC Kriens im zweiten Durchgang zu keiner nennenswerten Torchance kam.

Die Partie entschieden wurde durch Mattia Celant. Der eingewechselte Leihspieler des FC Basel entwischte der Innerschweizer Abwehr und traf aus spitzem Winkel zum 2:0. Damit war das Spiel trotz 6 Minuten Nachspielzeit entschieden. Am Ende gewinnen die Wiler, trotz einer ereignisarmen ersten Halbzeit, äusserst verdient.

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