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2:0 gegen den Aufsteiger aus Lausanne – Wil gewinnt zuhause

Mit viel Kampf und ein wenig Glück, aber verdient, gewinnt der FC Wil sein Heimspiel gegen den FC Stade-Lausanne-Ouchy. Der junge Filip Stojilkovic brachte die Ostschweizer mit einem Traumtor auf die Siegerstrasse.
Gianluca Lombardi
Filip Stojilkovic trifft zur Führung. (Bild: Gianluca Lombardi)

Filip Stojilkovic trifft zur Führung. (Bild: Gianluca Lombardi)

Die beiden Mannschaften legten in der IGP Arena los wie die Feuerwehr., Bereits in den erste drei Spielminuten kamen die Gäste aus der Westschweiz zu zwei nennenswerten Torchancen, fanden ihren Meister aber beide Male in Zivko Kostadinovic. Bis zur ersten guten Aktion der Wiler dauerte es fast zehn Minuten, diese hatte es dann in sich. Filip Stojilkovic und Bledian Krasniqi spielten die Gästeabwehr schwindlig, scheiterten aber aus kürzester Distanz am Torhüter.

Besser machte es Stojilkovic dann nur kurze Zeit später. Er nahm aus über 20 Metern Mass und versenkte den Ball unhaltbar in der oberen Torecke – Prädikat: Tor des Monats! Danach flachte die Partie zunehmend ab, die Wiler hatten aber weiterhin deutliche Vorteile und waren dem 2:0 nahe. Die beste Möglichkeit vergab Mergim Brahimi, der nur knapp am Welschen Torhüter scheiterte.

Kampfgeist entscheidet Partie

Nach der Pause fast ein identisches Bild, wieder starteten die Gäste deutlich besser. Aus einer Ecke des FC Wil entstand eine Kontergelegenheit für Lausanne-Ouchy. Diese spielten diesen Gegenstoss aber mit zu wenig Entschlossenheit und vergaben so eine ausgezeichnete Ausgleichschance. Auch im zweiten Durchgang mussten sich die Wiler wieder reinkämpfen und taten dies genauso erfolgreich.

Die Kampfbereitschaft war der Schlüssel zum Erfolg. Weil die Wiler, vor allem im Mittelfeld, die Mehrheit der entscheidenden Zweikämpfe gewannen, resultierte am Ende auch ein verdienter Sieg. Doch für diesen musste bis zum Ende gezittert werden. Ein letzter gewonnener Zweikampf leitete die Entscheidung ein. Ein völlig entkräfteter Philipp Muntwiler enteilt der Hintermannschaft und legte quer auf Stojllkovic. Dieser sah den heraneilenden Eris Abedini, welche mit zwei Anläufen den Ball im Tor unterbrachte.

Ein Tor, dass sinnbildlich für diese Partie stand. Die Mannschaft mit der besseren Zweikampfführung und dem grösseren Willen hatte sich an diesem Nachmittag durchgesetzt. Auch wenn man sich über einen Ausgleichstreffer nicht hätte beklagen dürfen, geht das Resultat in Ordnung. Der starke Philipp Muntwiler sorgte für ein kleines Kuriosum. Innerhalb von drei Spielen und 13 Minuten holte er sich bereits vier gelbe Karten ab und ist im nächsten Meisterschaftsspiel gegen den SC Kriens gesperrt.

FC Wil 1900 – FC Stade-Lausanne-Ouchy 2:0 (1:0)

IGP Arena, Wil – 890 Zuschauer – Sr. David Schärli.

Tore: 12. Stojilkovic 1:0, 96. Abedini 2:0.

Wil: Kostadinovic; Rohner (87. Rohner), Schmied, Kamberi, Schmid; Muntwiler, Abedini; Brahimi (46. von Niederhäusern), Krasniqi (63. Ndau), Duah (76. Bosic); Stojilkovic.

Lausanne-Ouchy: Barroca; Danner, Manière, Hajrulahu (59. Matri), Tavares; Delley (66. Eleouet), Gazzetta (78. Ndongo), Amdouni (46. Parapar); Lahiouel.

Bemerkungen: Wil ohne Schäppi (verletzt), Sejdija, Wörnhard, Beka, Klein und Rahimi (nicht im Aufgebot). Lausanne-Ouchy ohne Mutombo, Perrier (verletzt), Samandjeu, Oussou und Morreira (nicht im Aufgebot). –Verwarnungen: 4. Danner, 14. Muntwiler, 50. Abedini, 74. Tavares, 77. Rohner, 86. Matri.

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