1962: «Ich bin, weil ich male»

«…dass mein Werk ich selbst bin und ich mich nicht unabhängig davon begreifen kann» (Thurgauer Zeitung vom 6. Januar 2006 über die Publikation «Paintings 1951–2004»).

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«…dass mein Werk ich selbst bin und ich mich nicht unabhängig davon begreifen kann» (Thurgauer Zeitung vom 6. Januar 2006 über die Publikation «Paintings 1951–2004»).

Diese Haltung zieht sich durch Jürg Schoops künstlerisches Schaffen, von seinen ersten zaghaften Malversuchen als Schüler, dann als 15-Jähriger mit der Entdeckung der modernen Kunst und ernsthaft von 1956 an: Jürg Schoop kann nicht mehr ohne Kunst leben. Dabei blieb es nicht nur beim Malen und Collagieren. Als einer der ersten in der Ostschweiz setzt er Foto- und Filmkamera für künstlerische Intentionen ein, er schreibt Texte und komponiert. Er lotet alle diese Ausdrucksmöglichkeiten für sich aus, wobei das Malen und Fotografieren der durchgehende Strang in seinem künstlerischen Schaffen bleibt. (fz)