1:3-Niederlage in neuer Halle

VOLLEYBALL. Während der Saisonauftakt mit einem Sieg für den VBC Aadorf perfekt lanciert wurde, verpassten die Aadorferinnen am Sonntag gegen Luzern II einen ersten Heimerfolg.

Drucken
Teilen
Im vierten Satz machten sich die Aadorferinnen auf eine Aufholjagd, verloren dann aber doch mit 22:25. (Bild: pd)

Im vierten Satz machten sich die Aadorferinnen auf eine Aufholjagd, verloren dann aber doch mit 22:25. (Bild: pd)

Der VBC Aadorf startete gut in die NLB-Partie gegen den FC Luzern II. Trotz grossen Fan-Aufmarschs in der neuen Halle in Aadorf war beim Heimteam keine Nervosität auszumachen. Aadorf kontrollierte weitgehend den ersten Satz und machte den Innerschweizerinnen mit guten Services das Leben schwer. Zwischenzeitlich lagen die Thurgauerinnen gar mit 15:9 in Front. «Der erste Satz hat gezeigt, wozu dieses Team fähig ist», gab Trainer Frieder Strohm nach dem Spiel zu Protokoll. Mit 25:18 gewann Aadorf den ersten Satz.

Zurückhaltung baut Luzern auf

Der zweite Satz begann für die Thurgauerinnen alles andere als gut. Beim Stand von 6:1 für Luzern war Strohm gezwungen, seine erste Auszeit zu nehmen. In der Folge gelang es Aadorf, sich ein wenig zu fangen und bis auf 9:13 heran zu kommen. Dennoch agierte das Team zu verhalten, um Luzern in Bedrängnis zu bringen. Aadorf verpasste es, seiner Linie treu zu bleiben und überliess den Gästen das Spieldiktat. Die Luzernerinnen drehten entsprechend auf und kamen mit 25:17 souverän zum Satzausgleich.

Ähnliches Bild auch im Dritten: Aadorf geriet wieder früh mit 0:3 in Rückstand. Dieser Fehlstart vermochte das junge Team nicht mehr wett zu machen. Die Innerschweizerinnen spielten in dieser Phase gross auf und konnten den Punktevorsprung gekonnt verwalten. Aadorf hatte grosse Mühe, insbesondere Aussenangreiferin Seraina Bitzi in den Griff zu bekommen. Sie war massgeblich am Gewinn des dritten Satzes mit 25:21 für Luzern beteiligt.

Aufholjagd von Aadorf

Wie in den Sätzen zwei und drei geriet Aadorf auch im Vierten in Rücklage. Zwischenzeitlich war das Team um Frieder Strohm gar mit 6:12 in Rückstand geraten. Dank grosser Unterstützung der zahlreichem Fans und immer besser werdendem Spiel der Aadorferinnen gelang es ihnen, sich Punkt für Punkt an Luzern heran zu kämpfen und bis auf 22:22 auszugleichen. Doch in dieser Phase machte ein fataler Servicefehler die Aufholjagd Aadorfs zunichte. Luzern, das ein sehr gutes Spiel zeigte, liess sich den Sieg nicht mehr nehmen und entschied den Satz mit 25:22 für sich.

Frieder Strohm zeigte sich dennoch zufrieden. «Wir haben gegen ein erfahrenes Team gespielt. Das Potenzial Aadorfs haben wir im ersten und vierten Satz gesehen. Wir haben viele junge Spielerinnen, die auf dem richtigen Weg sind. Ich bin mir sicher, dass wir noch viel Freude an diesem Team haben.» (tei)