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Mit vereinten Kräften zum Erfolg

SPITAL THURGAU AG: Die beiden Urologischen Kliniken der Kantonsspitäler Frauenfeld und Münsterlingen sind im vergangenen Jahr in eine gemeinsame Klinik zusammengeführt worden. Seit Anfang 2018 steht die übergreifende Urologie unter neuer Leitung.
Patrick Baumann
Von links nach rechts: Prof. Aristotelis Anastasiadis, Chefarzt; Dr. Julia Johannsen, Oberärztin mbF; Prof. Thomas RW Herrmann, Klinikleiter und Chefarzt; Dr. Gregor Kadner, Leitender Arzt. (Bild: Mareycke Frehner)

Von links nach rechts: Prof. Aristotelis Anastasiadis, Chefarzt; Dr. Julia Johannsen, Oberärztin mbF; Prof. Thomas RW Herrmann, Klinikleiter und Chefarzt; Dr. Gregor Kadner, Leitender Arzt. (Bild: Mareycke Frehner)

Es ist einiges in Bewegung bei der Spital Thurgau AG. Vor kurzem wurden die beiden Urologischen Kliniken der Kantonsspitäler Frauenfeld und Münsterlingen zusammengelegt. Der Vorteil für die Patienten: Ihnen steht jetzt an beiden Standorten das exakt gleiche Therapieangebot zur Verfügung und sie profitieren von der Expertise aus zwei Kliniken. Im Zuge dieser Reorganisation wurden auch die Führungsfunktionen neu besetzt. Seit Anfang Jahr wird die übergreifende Urologie von Thomas RW Herrmann geleitet. Hermann arbeitet mehrheitlich am Kantonsspital Frauenfeld, ein wesentlicher Teil seiner Tätigkeiten erfolgt aber auch in der Klinik in Münsterlingen. Neben seiner Funktion als Klinikleiter ist er auch Chefarzt. Hermann ist 45 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei ­Kindern. In den vergangenen Jahren arbeitete er als stellvertretender Klinikdirektor der Medizinischen Hochschule Hannover. Seine Spezialgebiete sind ­die minimalinvasive laparoskopische und robotische Chirurgie sowie der Einsatz moderner Lasertechnologie für ­Prostataoperationen.

«Ein faszinierendes Projekt»

Stellvertretender Klinikleiter und Chefarzt der Urologie in Münsterlingen ist seit Anfang Jahr Aristotelis Anastasiadis. Er hat seine Ausbildung ebenfalls in Deutschland durchlaufen und war fünf Jahre Chefarzt im Klinikum Arnsberg, einem Spitalverbund mit ähnlicher Grösse wie im Thurgau. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seine Spezialgebiete: Chirurgische Verfahren in der Urologie inklusive der grossen Becken- und Nierenchirurgie, Steintherapien sowie Urologische Onkologie. Herrmann und Anastasiadis kennen sich schon seit längerer Zeit und haben bereits einige Projekte zusammen umgesetzt. «Ausserdem verbindet uns ein freundschaftliches Verhältnis», sagt Herrmann.

Die beiden renommierten neuen Chefärzte haben sich nicht zufällig für die Spital Thurgau AG entschieden. «Uns hat das visionäre Projekt einer übergreifenden Urologischen Klinik fasziniert», sagt Aristotelis Anastasiadis. «In Zukunft wird es mehr solcher Zusammenschlüsse geben, weil dadurch Synergieeffekte besser genutzt werden können und es in solchen Zentren möglich ist, hochspezialisierte Medizin anzubieten.» Zudem herrschten in der ­Spital Thurgau AG in vielerlei Hinsicht exzellente Rahmenbedingungen für Spitzenmedizin. «Die Spitalinfrastruktur ist auf dem neusten Stand und das Personal in allen Bereichen hervorragend ausgebildet», sagt Thomas RW Herrmann. «Wir freuen uns, mit fachlich so hervorragend qualifizierten Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten zu dürfen.» Zu guter Letzt habe es ihnen natürlich auch die Bodenseeregion mit ihren landschaftlichen Reizen angetan.

Alles unter einem Dach

In der urologischen Klinik der Spital Thurgau AG mit den beiden Standorten Frauenfeld und Münsterlingen werden sämtliche Teilbereiche des urologischen Fachgebietes abgedeckt. «Wir können an beiden Standorten alle gängigen Operationsverfahren, nicht-invasiven Diagnostiken und Therapien einer modernen Urologie anbieten», sagt Aristotelis Anastasiadis. «Dabei können wir auf alle wesentlichen Behandlungen aus der hochspezialisierten Medizin zurück­greifen. Das angebotene therapeutische Spektrum ist sowohl aus fachlicher wie auch instrumenteller Sicht absolut auf der Höhe der Zeit.» Diesen Umstand habe man nicht zuletzt der Klinikleitung zu verdanken, die in neue Operations­säle und modernstes Instrumentarium investiert habe. «Unsere neuen Operationssäle sind international wegweisend, weshalb wir auch von Zeit zu Zeit Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland für Besichtigungen zu Besuch haben.»

Der Patient steht im Zentrum

Die moderne Infrastruktur und das qualifizierte Spitalpersonal tragen dazu bei, dass in der Urologie der Spital Thurgau AG individuell auf die Patienten abgestimmte Therapien angeboten werden können. «Für uns stehen massgeschneiderte Therapien und möglichst schonende Eingriffe im Vordergrund», sagt Thomas RW Herrmann. Ein Beispiel dafür sind die Eingriffe bei Nierentumoren. «Wir setzen, wann immer möglich, auf minimalinvasive Eingriffe, sehen dabei Minimalinvasivität aber in Hinblick auf Nierenerhalt nicht als Selbstzweck an.» Gerade bei diesen Operationen sei eine Einzelfallabwägung entscheidend. Eine weitere Stärke der Spital Thurgau AG ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. «Wir haben in allen Fachbereichen hervorragend qualifizierte Kolleginnen und Kollegen. Gerade in den interdisziplinären Tumorkonferenzen ist das ein unschätzbarer Vorteil für die Patienten», sagt Aristotelis Anastasiadis. Zudem seien die Patienten auch ausserhalb des Operationssaals in guten Händen. «Der Bereich Pflege ist auf einem hohen Niveau und die Pflegekräfte in der Spital Thurgau AG machen einen hervorragenden Job», sagt Anastasiadis.

Neue Therapiemethode bei gutartiger Prostatavergrösserung

Die Urologie der Spital Thurgau AG bietet bei der Behandlung gutartiger Prostatavergrösserungen eine neuartige Lasertherapie an. Bei der sogenannten Thulium-Laser-Enukleation der Pros­tata (ThuLEP) kann die ganze Prostata­innendrüse durch die Harnröhre entfernt werden. Ein Hautschnitt wird überflüssig. Die Vorteile für die Patienten: Die Aussendrüse wird geschont und die Innendrüse wächst nicht nach. Kontinenz und Potenz bleiben erhalten. Daneben bietet die Urologie auch noch die sogenannte HoLEP mit Holmium-Laser an. Offene Operationen für die gutartige Prostatavergrösserung werden in Zukunft nur in Ausnahmefällen nötig sein. Die Urologie der Spital Thurgau AG nimmt bei diesen Verfahren schweizweit eine Vorreiterrolle ein. (pab)

Adresse

Urologische Klinik Spital Thurgau, Kantonsspital Frauenfeld, 8501 Frauenfeld,
Telefon 052 723 75 56, und Kantonsspital Münsterlingen, Spitalcampus 1, 8596 Münsterlingen, Telefon 071 686 20 97

Kompetenzen

– Komplette Behandlung von Erkrankungen der Harn- und Geschlechtsorgane
– Minimalinvasive Chirurgie
– Urologische Onkologie
– Interdisziplinäre Tumorkonferenz
– Prostatachirurgie
– Steinbehandlung

Zusammenschluss

Ende 2017

Mitarbeiter

29

Impressum:

Eine Sonderseite in Zusammenarbeit mit der Spital Thurgau AG.
Redaktion: Verlagsredaktion St. Galler Tagblatt AG, sonderseiten.redaktion@tagblatt.ch, Telefon 071 272 73 52. Werbemarkt: NZZ Media Solutions AG, sonderseiten.inserate@tagblatt.ch, Telefon 071 272 77 77


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