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OLMA: «Ich weiss, welches Säuli das schnellste ist»

Landwirt Ralph Anderes ist an der Olma für die Betreuung der Rennsäuli zuständig. Dazu gehört auch das Training der Sauen.
Sheila Eggmann
Der Landwirt Ralph Anderes kümmert sich um die Rennsäuli und hilft während der Olma-Zeit im Bogenzelt. (Bild: Sheila Eggmann)

Der Landwirt Ralph Anderes kümmert sich um die Rennsäuli und hilft während der Olma-Zeit im Bogenzelt. (Bild: Sheila Eggmann)

Die Rennsäuli liegen bei der Olma-Eröffnung alle schlafend in ihren Boxen. Schon seit Tagen sind sie an der Messe unter dem Bogenzelt untergebracht. Zweimal täglich trainieren sie für ihren grossen Auftritt: das Olma-Säulirennen. Der 26jährige Landwirt Ralph Anderes betreut die 15 Tiere und weckt sie gerade für den Fototermin auf. Ein Foto zu schiessen, ist mit den nun munteren und neugierigen Rennsäuli nicht einfach. Schuhbändel-Beschnuppern ist interessanter, als mit dem Renncoach Anderes für das Foto zu posieren.

«Die gwundrigen Säuli sind meine liebsten», sagt Anderes. Er ist während der Olma Rennsäuli-Coach im «Stall-Team» und für das Bogenzelt verantwortlich. Ausserdem organisiert er Apéros. Im Bogenzelt baut der Thurgauer täglich die Tierboxen auf und ab, kümmert sich um die Tiere und trainiert die Rennsäuli. Diese werden vorher auf einem Bauernhof im Thurgau auf die Rennen vorbereitet. «Sie müssen sich hier jedoch noch an den Sand, die laute Musik, das Mikrophon und die Werbebanner gewöhnen.» Jeden Morgen finden deshalb Probeläufe statt. In diesen bestimmt Anderes, welches Tier welches Sponsorenmäntelchen trägt. Dabei achtet er darauf, dass nicht jeden Tag derselbe Sponsor auf dem Siegersäuli zu sehen ist. «Ich weiss genau, welche Säuli die Favoriten sind.» Ausserdem sortiert er die Säuli aus, die am Morgen keine grosse Lust auf das Rennen zeigen. Diese kommen in die «Reservegruppe».

Vor zehn Jahren war Anderes zum ersten Mal als Helfer an der Olma. Er absolvierte damals ein Lehrjahr beim Milz-Hof in Bissegg, von dort stammen jeweils die Rennsäuli. «Mein Mitstift durfte an die Expo, während ich an die Olma mitging», sagt Anderes. Wie lange er seinen Olma-Job noch machen möchte, weiss er nicht. Sicher ist jedoch, dass er auch nächstes Jahr wieder mithelfen wird, denn dann wird der Thurgau Gastkanton sein.

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