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Die Energiezukunft diskutiert

Die diesjährigen Energie-Tage St. Gallen haben Ende Mai rund 500 Energiefachleute aus dem Bodenseeraum zusammengeführt, um ihr Wissen über erneuerbare Energien und Energieeffizienz auszutauschen. Die Veranstaltung ist ein fester Wert in manchem Terminkalender.
Interessierte Zuhörerschaft am 7. St. Galler Forum für Management Erneuerbarer Energien, das Teil der Energie-Tage St. Gallen ist. (Bild: Stürmer Fotos)

Interessierte Zuhörerschaft am 7. St. Galler Forum für Management Erneuerbarer Energien, das Teil der Energie-Tage St. Gallen ist. (Bild: Stürmer Fotos)

Die vier Kongresse vom 26. und 27. Mai, durchgeführt in Messehallen der Olma, boten ein informatives Programm mit hochkarätigen Referenten. Sie garantierten einen spannenden Austausch von Wissen und Erfahrungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kongresse nutzten die Gelegenheit rege, um ihre Erfahrungen auszutauschen, Fragen aufzuwerfen und Visionen zu entwickeln. Die länderübergreifende Zusammenarbeit ist ein wichtiger Aspekt der Energie-Tage. Veranstalter sind jeweils die Universität St. Gallen, die Stadt St. Gallen, die Empa Akademie, das SCCER Future Energy Efficient Buildings & Districts und die Olma Messen St. Gallen. Das Bundesamt für Energie, die Ämter für Umwelt und Energie des Kantons und der Stadt St. Gallen und das World Resources Forum unterstützen die Energietage.

In die Zukunft investieren
Rund 100 Teilnehmende konnten sich am 5. Internationalen Geothermie-Kongress mit Fachreferenten aus dem In- und Ausland über mögliche Finanzierungs- und Entwicklungsstrategien der Tiefengeothermie austauschen. Gerade vor dem Hintergrund des gegenwärtig unsicheren energiewirtschaftlichen Umfelds wurde die Langfristigkeit von Investitionen in diese ökologische Energieerzeugung betont. Mit Praxisbeispielen aus Bayern und der Westschweiz erhielt das Publikum wertvolle Anregungen in Bezug auf konkrete Finanzierungsmodelle. Letztendlich herrschte Einstimmigkeit darüber, dass für eine steigende Lernkurve in der Schweiz insbesondere noch mehr Wissen über den Untergrund erlangt werden muss.

Blick in erfolgreiche Projekte
Der Energiekonzept-Kongress hat sich in der vierten Ausgabe zum nationalen Treffpunkt von Fachleuten rund um Energiekonzepte entwickelt. Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Motto «Energiekonzepte: wer wagt, gewinnt!». Dabei erhielten die rund 160 Teilnehmenden Einblicke in erfolgreich umgesetzte Projekte aus Gemeinden im In- und nahen Ausland und die daraus gewonnenen Erkenntnisse. Der Nachmittag bot die Gelegenheit, in praxisorientierten Foren verschiedene Themen zu vertiefen. Beispiele dafür sind die Finanzierung von Produktionsanlagen oder von 2000-Watt-Arealen.

Lust auf Elektromobilität
Am 7. St. Galler Forum für Management Erneuerbarer Energien nahmen rund 170 Entscheidungsträger aus dem In- und Ausland teil. Unter anderem wurden die neuesten Trends bei Solarenergie, Batteriespeichern und innovativen Anlageinstrumenten diskutiert. In der abschliessenden Podiumsdiskussion stand die Frage im Vordergrund, welche Marktchancen die globale Energiewende für Länder wie die Schweiz und Deutschland eröffnet. Zudem wurde das 6. Kundenbarometer Erneuerbare Energien in Zusammenarbeit mit Raiffeisen vorgestellt. Die repräsentative Umfrage zeigt in diesem Jahr ein grosses Interesse Schweizer Konsumenten an sauberer Mobilität. So würden 55 Prozent der Befragten gerne einmal ein Elektroauto ausprobieren, und 25 Prozent könnten sich sogar vorstellen, in den nächsten zwei Jahren ein Elektroauto zu kaufen.

Transfer in die Praxis anstreben
Beinahe 50 Prozent des Endenergiebedarfs der Schweiz entfallen auf Gebäude. Dieser Anteil soll in den nächsten 20 Jahren um den Faktor 3 sinken. Unter dem Motto «Von der Forschung in die Praxis» informierten sich rund 80 Fachleute aus Industrie und Verwaltung am 2. Fachkongress Energie + Bauen zu den Themen energieeffiziente Gebäude, ArealeAreale und Quartiere der Zukunft und erhielten Einblicke, wie Forschungsresultate von der Empa und ihren Partnern in die Praxis umgesetzt werden, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen. In Foren und Workshops wurden die Themen anschliessend vertieft, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten wertvolle Anregungen für den Transfer der Forschungsresultate für ihre eigenen Bauprojekte.

Die nächsten Energie-Tage St. Gallen finden am 11. und 12. Mai 2017 in den Hallen der Olma Messen St. Gallen statt. (pd)

Plattform rund um die Wende
Die Energie-Tage sind eine Wissens- und Community-Plattform rund um die Energiewende. In St. Gallen treffen sich Experten und Praktiker aus dem In- und Ausland, um sich über den heutigen Stand und die neuesten Entwicklungen in der Energietechnologie zu informieren und auszutauschen. Die Kongresse und Foren sprechen jeweils unterschiedliches Fachpublikum aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und öffentlicher Hand an. Die Energie-Tage St. Gallen bieten damit eine Plattform, auf der sich interessierte Anwender und Energiefachleute aus der Schweiz und dem grenznahen Ausland austauschen, informieren und vernetzen können. Veranstalter der Energie-Tage St. Gallen sind die Universität St. Gallen, die Stadt St. Gallen, die Empa sowie die Olma Messen St. Gallen. Im Internet gibt es weitere Informationen unter: energie-tage.ch (pd)

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