Solothurn Top 5

Biberister haben viele Fragen zum Fusionsprojekt - SVP diskutiert nicht mit

Intensive Diskussionen zeigten auf, dass es in Biberist viele Fragen gibt, wenn es um eine allfällige Fusion mit der Stadt geht. Grosse Abwesende in der Diskussionsrunde: Die SVP als klarer Fusionsgegner.

Rahel Meier
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«Solothurn Top 5»-Workshop in Biberist
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Gemeindepräsident Hans Blaser spricht zu den Anwesenden
Bei jedem Workshop dabei: Projektleiter Stephan Käppeli
Beim Fusionsprojekt «Solothurn Top 5» machen Solothurn, Zuchwil, Derendingen, Biberist und Luterbach mit.

«Solothurn Top 5»-Workshop in Biberist

Hanspeter Bärtschi

Es war kein Workshop, sondern ein Bevölkerungsforum. Darauf legte Gemeindepräsident Martin Blaser in der Begrüssung grossen Wert. In einem «Forum» sei Platz für Diskussionen. Und diese führten schliesslich doch über 50 Personen. Viele entschlossen sich am Dienstagabend spontan, doch noch in die Biberena zu kommen, sich zur Fusion zu äussern und sich so bei der Mitwirkung zum Projekt «Top 5» zu beteiligen.

Was ist mit dem Bucheggberg?

Eine Frage beschäftigte die Biberister besonders. Wieso gehen die Fusionsdiskussionen in Richtung Solothurn, wo Biberist doch in vielen Bereichen mit Lohn-Ammannsegg und dem Bucheggberg zusammenarbeitet?

In den gleichen Bereich gehörte die Frage nach der Kreisschule, die heute gemeinsam mit Lohn-Ammansegg geführt wird. Oder auch die Frage nach der Beteiligung an der Badi Eichholz. Die anwesenden fragten sich zudem, was mit der Energieversorgung Biberist passiert.

«Gehören wir nach einer Fusion zum Bezirk Solothurn?», war eine weitere Frage. Dazu kamen Themenkomplexe, die in allen bisherigen Diskussionen angesprochen wurden. Es ist beispielsweise der Bereich Kantons- und Stadtpolizei oder die Frage nach den künftigen Strassennamen und Adressen.

Zentral war in Biberist auch die Frage nach den Folgen für die heutigen Gemeindeangestellten. Braucht es die noch? Gibt es einen Sozialplan, falls sie entlassen werden müssen? Und schliesslich wurde ebenfalls gefragt, ob es möglich sei nur eine Teilfusion zu vollziehen oder nach einer Übergangsfrist wieder auszutreten.