Wolfwil
Was passiert, wenn die Schule brennen würde

«Löschen und retten im Schulhaus» – unter diesem Motto stand die diesjährige Feuerwehrhauptübung in Wolfwil. Die Übung wurde zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt.

Irmfriede Meier
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Das Schulhaus war Ort des Geschehens bei der Übung
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Feuerwehrhauptübung Wolfwil
Samariter und Rettungsdienst kümmern sich um die Verletzten
Das Feuerwehrkorps in der neuen Bekleidung
Kdt Oblt Michel Rizzo, Gfr Karin Ackermann, Gfr Stefan Ackermann, Wm Sandro Büttiker, Lt Daniel Keller, Gfr Kurt Bernhard, Gfr Peter Moser Kdt Oblt Michel Rizzo, Gfr Karin Ackermann, Gfr Stefan Ackermann, Wm Sandro Büttiker, Lt Daniel Keller, Gfr Kurt Bernhard, Gfr Peter Moser

Das Schulhaus war Ort des Geschehens bei der Übung

Irmfriede Meier

Die Annahme: Im Schulhaus ist Feuer ausgebrochen. Ausser der Löscharbeit war nun aber die Feuerwehr auch bei der Rettung stark gefordert. Schülerinnen und Schüler, die sich noch im Innern des Hauses befanden, mussten unter Einsatz von Atemschutz evakuiert und im Verwundetennest dem Rettungsdienst des Kantonsspitals Olten (SRO) sowie den neun mittels Pager aufgebotenen Mitgliedern des Wolfwiler Samaritervereins übergeben werden.

Wm Philipp Suter erklärte via Lautsprecheranlage den vielen interessierten Zuschauern das Geschehen auf dem Schadenplatz.

Sinn und Zweck gelobt

Die Übung stand unter Leitung von Kdt Oblt Michel Rizzo, Übungsleiter Lt Martin Ackermann und Einsatzleiter Lt Daniel Keller. Alle Aufgaben seien sowohl von den Leuten der Feuerwehr als auch vom Rettungsdienst und dem Samariterverein bestens erfüllt worden, war bei der Übungsbesprechung zu vernehmen.

Schulleiterin Sabine Wyttenbach lobte Sinn und Zweck der Übung und, dass die 95 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe interessiert und motiviert mitgemacht hätten.

Es war die erste Hauptübung für Oblt Michel Rizzo als Kommandant der Feuerwehr Wolfwil, die zu diesem Anlass in neuer Bekleidung angetreten war. Gemeindepräsident Georg Lindemann sprach allen Beteiligten grosse Anerkennung, Lob und Dank aus.

Dem Rück- und Ausblick des Kommandanten war unter anderem zu entnehmen, dass das Korps Zuwachs bekommen habe durch Markus Ackermann, Andreas Gaugler, Joel Zürcher, Jürgen Braun, Daniel Hasler und Kevin Berger. 26 Einsätze mit total 194 Stunden waren im vergangenen Jahr geleistet worden.

Befördert worden sind Karin Ackermann und Stefan Ackermann zu Gefreiten, Sandro Büttiker zum Wachtmeister und Daniel Keller zum Leutnant. Gfr Kurt Bernhard und Gfr Peter Moser wurden nach 22 Dienstjahren verabschiedet. Gfr Urs Scheidegger und Wm Philipp Suter haben ebenfalls das Dienstalter erreicht, leisten aber weiterhin Dienst.

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