Mümliswil
Das Frühlingskonzert war auch das Abschiedskonzert des langjährigen Dirigenten

Nach mehr als zehnjähriger Tätigkeit bei den Guldenthaler Jodlern wird Remo Stadelmann sein Amt als Dirigent nach dem kommenden Nordwestschweizerischen Jodlerfest abgeben.

Peter Bader
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Die Guldenthaler Jodler sorgten bei ihrem Konzert für eine volle Kirche.

Die Guldenthaler Jodler sorgten bei ihrem Konzert für eine volle Kirche.

ZVG

Da dieses Fest diesen Sommer in Mümliswil stattfindet, kann sich Stadelmann gemeinsam mit den Guldenthaler Jodlern als Gastgeber verabschieden. Stadelmann kann als Chorleiter auf eine äusserst erfolgreiche Zeit zurückblicken: Unter seiner Leitung erreichte der Chor bei sämtlichen besuchten Jodlerfesten die Höchstklasse. Dank seiner zielstrebigen und fleissigen Arbeit führte er den Chor zu hervorragenden musikalischen Leistungen, wodurch sich der Verein einen Namen schuf. Beim diesjährigen Konzert teilte Stadelmann die Arbeit der Chorleitung mit Andreas Stalder.

Das Frühlingskonzert findet traditionell in der Kirche St. Martin in Mümliswil statt. Auch dieses Jahr war die Kirche nahezu bis auf den letzten Platz besetzt. Das Alphorntrio Laupersdorf mit Theres und Peter Baumann sowie Corinne Schlup eröffnete das Konzert. Sie spielten «Hegleren», ein Stück, das Peter Baumann selber komponierte. Die Guldenthaler Jodler sangen zum Auftakt das Lied «was i gschpüre». Danach bildeten aus den Reihen der Gastgeber Stefanie Jobin und Andreas Ackermann ein Duett. Für das Lied «was i z’allerliebscht möchte ha» begleitete sie Thomas Stich mit der Handorgel. Es folgte mit dem Lied «bis z’friede» der zweite Vortrag der Guldenthaler Jodler.

Als Gastformation trat dieses Jahr das Jodlerchörli Stärne 5! aus Wisen auf. Die Formation vom unteren Hauenstein, bestehend aus vier Sängern und einer Jodlerin, gibt es erst seit etwas mehr als zwei Jahren. Sie sangen ihr Festlied «i fröi mi» vor.

Darauf folgte «der Heimat treu» von den Guldenthaler Jodlern. Simon Haefelys interpretierte im Anschluss das Jodlerlied «e Wunsch» an der Kirchenorgel Das Schlusslied des offiziellen Programms, «stuune», stellte für Chor und Organist eine besondere Herausforderung dar.

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