Thal-Gäu
Aedermannsdorf mit Minus: Budget wird dennoch genehmigt

Die Gemeindeversammlung von Aedermannsdorf genehmigt einen kleinen Aufwandüberschuss.

Regina Fuchs
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Aedermannsdorf genehmigt Budget mit kleinem Überschuss.

Aedermannsdorf genehmigt Budget mit kleinem Überschuss.

Bruno Kissling

Gemeindepräsident Bruno Born begrüsste 14 Stimmberechtigte zur ordentlichen Budgetgemeindeversammlung. Finanzverwalterin Sandra Bürki erläuterte den Anwesenden das Budget, das voraussichtlich mit einem Aufwandüberschuss von 6'700 Franken abschliesst. Mehraufwände sind in den Bereichen Bildung mit 60'000 Franken und der sozialen Wohlfahrt mit 30'000 Franken geplant.

Aus dem Finanz- und Lastenausgleich sind aufgrund von höheren Steuereinnahmen in den Vorjahren 80'000 Franken weniger zu erwarten. 54'000 Franken werden aus der Auflösung der Neubewertungsreserve gutgeschrieben. Die Spezialfinanzierungen in den Bereichen Wasser und Abwasser schliessen voraussichtlich mit einem Ertragsüberschuss von 8'600 und 1'300 Franken ab. Das Budget 2021 der laufenden Rechnung wurde mit dem besagten Aufwandüberschuss von 6'700 Franken diskussionslos genehmigt.

Nettoinvestitionen von knapp 250'000 Franken

Eigentlich wollte der Gemeinderat die Erschliessung des Baulands in der Schaubmatte budgetieren, das im Oktober erworben wurden. Da aber die Zeit knapp und zusätzliche Abklärungen nötig waren, musste dieses Traktandum auf die nächste Gemeindeversammlung verschoben werden. Stattdessen wird nun der Versammlung ein Planungskredit über 50'000 Franken für diese Erschliessung vorgelegt. Zudem wird die zweite Tranche für das neue Tanklöschfahrzeug von über 25'800 Franken fällig.

Im Schulhaus soll die Bühneneinrichtung für 90'000 Franken ersetzt werden und im Bereich Wasser wird die Leitung von der Kirchstrasse in die Bündtenmatt ersetzt, da diese in den letzten Jahren immer wieder repariert werden musste. Zusammen mit einer weiteren Tranche für die Revision der Ortsplanung von 35'000 Franken und diversen Einnahmen über 23'000 Franken genehmigte die Versammlung eine Nettoinvestition von 247'800 Franken für das nächste Jahr einstimmig.

Ebenso genehmigt wurde das Budget der Forstbetriebsgemeinschaft mit einem Defizit von 50'000 Franken, wovon die Gemeinde 17 Prozent als Waldeigentümerin zu tragen hat. Der Steuerbezug wurde unverändert bei 124 Prozent für natürliche und 110 Prozent für juristische Personen bestätigt.

Thomas Altermatt verabschiedet

Zum Schluss verabschiedete Gemeindepräsident Born Thomas Altermatt als langjähriges Gemeinderatsmitglied. Infolge Wohnortswechsel tritt er nach 17 Jahren, davon die letzten drei als Vizepräsident, aus dem Rat aus. Als externer Bauverwalter amtet er noch bis zum Legislaturende im Sommer weiter.

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