Solothurn
Wieso die Statue im Stadtpark für eine Minute erblindete

Die Statue von Tadeusz Koúciuszko im Stadtpark bekam heute für eine Minute die Augen verhüllt. Damit soll die Bevölkerung für Erblindungsursachen und Präventionsmöglichkeiten sensibilisiert werden.

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Mitarbeiter von «Licht für die Welt» verhüllen der Statue von Tadeusz Koúciuszko die Augen.

Mitarbeiter von «Licht für die Welt» verhüllen der Statue von Tadeusz Koúciuszko die Augen.

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Für einen kurzen Moment ist die Statue von Tadeusz Koúciuszko im Solothurner Stadtpark erblindet. Mit gelben T-Shirts bekleidete Menschen verhüllten der Statue die Augen mit einem Band, auf dem gross «Licht für die Welt» geschrieben steht. Die Aktion ist gemäss Mitteilung Teil einer schweizweiten Kampagne der Fachorganisation Licht für die Welt, die zum morgigen Welttag des Augenlichts die Öffentlichkeit über Erblindungsursachen und Präventionsmassnahmen aufzuklären.

Überall in der Schweiz verhüllten Mitarbeiter der Organisation historischen Statuen bekannter Persönlichkeiten für eine Gedenkminute die Augen. «Ziel dieser landesweiten Statuenverhüllungen ist es, öffentliches Bewusstsein für Augengesundheit in der Schweiz wie auch in den Armutsgebieten unserer Erde zu schaffen. Denn Prävention rettet Augenlicht», erklärt Gabriel Müller, Geschäftsführer vom Verein Licht für die Welt. 75 Prozent aller Erblindungen und Sehbehinderungen seien durch Präventionsmassnahmen vermeidbar, schreibt die Organisation weiter in der Mitteilung. (flo)

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