Olten
Neubau schafft mehr Platz für Gewerbe und Wohnungen

An der Aarauerstrasse in Olten ist ein sechsstöckiges Gebäude mit Attikageschoss geplant – eine Einsprache hat der Stadtrat nun abgelehnt.

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An der Aarauerstrasse 31 in Olten plant die Prime Energy Cleantech einensechsstöckigen Neubau der südlichen Blockrandbebauung und zugleich dieAufwertung des Innenhofs.

An der Aarauerstrasse 31 in Olten plant die Prime Energy Cleantech einensechsstöckigen Neubau der südlichen Blockrandbebauung und zugleich dieAufwertung des Innenhofs.

Patrick Lüthy

An der Aarauerstrasse 31 in Olten plant die Prime Energy Cleantech einen sechsstöckigen Neubau der südlichen Blockrandbebauung und zugleich die Aufwertung des Innenhofs. Das Geviert zwischen Unterführungsstrasse, Aarauerstrasse, Von-Roll-Strasse und Neuhardstrasse soll durch die Ergänzung des geplanten Baukörpers an der Aarauerstrasse sowie eine Aufwertung der Innenhofsituation quartierverträglich verdichtet werden. Das Gebiet in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof eigne sich für Dienstleistungs- und Wohnnutzungen, heisst es in einer Mitteilung der Oltner Stadtkanzlei. Das Areal liege in der Kernzone, welche gemäss Zonenreglement mit einem Gestaltungsplanobligatorium belegt sei. Das Projekt sieht gemäss Mitteilung ein sechsgeschossiges Gebäude mit zurückversetztem Attikageschoss vor, welches sich an den Nachbargebäuden orientiert. Im Erdgeschoss entlang der Aarauerstrasse seien Gewerberäume geplant, in den Obergeschossen und im Hofgebäude Wohnungen. Insgesamt sind zwölf 1½- bis 3½-Zimmerwohnungen geplant. Im gegenwärtig mit Nebenbauten dicht bebauten Hofbereich sollen Teilabbrüche für eine höhere räumliche Durchlässigkeit sorgen. Durch den Verzicht auf eine Tiefgarage könne hier auch ein Grünbereich erstellt werden.

Gestaltungsplan Aarauerstrasse 31 in Olten.

Gestaltungsplan Aarauerstrasse 31 in Olten.

Visualisierung: zur Verfügung Gestellt

In der Zeit der öffentlichen Auflage ist eine Einsprache eingegangen. Bei dieser ging es um die Höhe und die Innenhofbebauung und beanstandete, dass ein Mobilitätskonzept fehlte. Die Einsprache wurde vom Stadtrat in der vergangenen Sitzung mit dem Verweis auf die kantonale Vorprüfung abgewiesen. Dies deshalb, weil sich das geplante Bauvorhaben sinnvoll und massstäblich in den städtebaulichen Kontext einpasse und der vorliegende Gestaltungsplan zu einer ökologischen Aufwertung des Innenhofs führe. Das Vorgehen, dass bei Vorhaben bis zu 50 Autoabstellplätzen ein Mobilitätskonzept in der Phase der Baugesuchseingabe eingereicht werden müsse, entspreche der städtischen Praxis. Aufgrund der verkehrstechnischen Lage in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Olten, der damit verbundenen guten ÖV-Erreichbarkeit und den Vorgaben in den Sonderbauvorschriften betreffend Veloabstellplätze sei sichergestellt, dass der Gestaltungsplan keine Mobilitätsprobleme beim motorisierten Individualverkehr auslösen werde, so der Stadtrat. (otr)

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