Olten

300 SBBler protestierten gegen Abbau-Pläne der Chefetage

Nach dem in Bern, Zürich, Lausanne und Bellinzona folgten auch in Olten SBB-Mitarbeitende einem Aufruf des SEV zu einer Protestaktion. Sie protestierten gegen die Abbaupläne bei Löhnen, Ferien, Schichtregelungen, Zulagen und Kündigungsschutz.

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Rund 300 Personen nahmen an der Protestaktion teil.

Rund 300 Personen nahmen an der Protestaktion teil.

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Wie in Bern, Zürich, Lausanne, Genf und Bellinzona folgten auch in Olten SBB-Mitarbeitende einem Aufruf des SEV zu einer Protestaktion. Rund 300 fanden sich zusammen, um gegen den Frontalangriff der SBB- Chefs ein Zeichen zu setzen. Es drohen konkret Abbaupläne bei Löhnen, Ferien, Schichtregelungen, Zulagen, Kündigungsschutz, und so weiter. SEV-Sekretär Urs Huber war sehr positiv überrascht über den Grossaufmarsch. Man merke, die Leute haben die Schnauze voll. Jetzt reiche es. Typisch sei doch das Verhalten von CEO Meyer. Der leiste sich mit seinem Milionengehalt genau dann 2 Monate Sabbatical, während er von den Mitarbeitenden Abstriche bei Ferien und Zeitregelungen verlange. Huber betonte: Die Bahn fährt wegen dem Personal, nicht wegen den Chef’s. Manchmal sogar trotz den Chef’s.

Die Protestaktion endete nach 10 Minuten mit einer «Grussbotschaft» an Meyer mit dem gemeinsamen Hinauflassen von Ballonen mit einer Karte an Meyer, aber ohne Adresse. Man wisse ja nicht, wo der sei, der schwebe ja irgendwo rum, ohne Bodenhaftung, war der Tenor. (mgt)