Lüsslingen-Nennigkofen

Turnhalle muss totalsaniert werden – Bau ist in Etappen geplant

Der Gemeinderat von Lüsslingen-Nennigkofen will die Sanierung der Mehrzweckhalle in Etappen angehen.

Christof Ramser
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Auch das Innere der Mehrzweckhalle soll saniert werden.

Auch das Innere der Mehrzweckhalle soll saniert werden.

Christof Ramser

Die Mehrzweckhalle in Lüsslingen-Nennigkofen ist in die Jahre gekommen und muss renoviert werden. Insbesondere die Hülle des Gebäudes aus dem Jahr 1980 bedarf einer energetischen Sanierung. Damit die Kosten gestemmt werden können und die Halle nicht für längere Zeit geschlossen werden muss, will der Gemeinderat die Sanierung etappieren. Nächstes Jahr soll die Ölheizung durch eine Pelletheizung ersetzt werden.

Angeschlossen an die Heizung sind bereits heute das Schulhaus und das Feuerwehrmagazin, später könnte auch die Pfarrschüür angehängt werden. In einem zweiten Schritt soll 2019 die Aussenhülle des Gebäudes saniert werden und schliesslich steht die Innenrenovation auf dem Programm. Eine erste Schätzung rechnet mit Kosten von 1,8 Millionen Franken. Genaue Zahlen für die Gesamtsanierung erwartet der Gemeinderat für die nächste Sitzung. Die Gemeindeversammlung wird über den Verpflichtungskredit abstimmen können.

Ebenfalls Genaueres weiss der Gemeinderat bis zur nächsten Sitzung über die künftige Nutzung des Bürgerhauses, wo früher die Arztpraxis von Josef Wyser eingerichtet war. Eine Kita interessiert sich für den Gebäudeteil mit der ehemaligen Praxis, für den anderen Teil, wo der Gemeindesaal integriert ist, hat eine Praxis für Physiotherapie Interesse angemeldet.

26 Einsprachen behandelt

Der Gemeinderat behandelte ausserdem die Einsprachen gegen die Ortsplanungsrevision. Eingegangen sind Einsprachen von 18 Parteien, moniert wurden 26 verschiedene Punkte, wie Gemeindepräsident Herbert Schluep mitteilt. «Fünf Einsprachen beantworten wir schriftlich, mit den anderen suchen wir das Gespräch», so Schluep. Mehrfach kritisiert wurde die neue Zufahrtsregelung zur Witi-Schutzzone. Diese habe sich aber erübrigt, da die Familie Antener auf dem Aareinseli für das kommende Jahr keine Bewilligungen für ihre Anlässe mehr erhalten hat. «Deshalb kann wie bisher die alte Strasse genutzt werden», informiert Schluep.

Schliesslich hat der Gemeinderat Kenntnis genommen von einer Information und Begehung, die kommenden Dienstag im Quartier Fröschern stattfindet. In mehreren Häusern, die von der A5 untertunnelt werden, traten Risse in den Wänden auf. Ein geologisches Gutachten soll nun Aufschluss über die Ursache dieser Schäden bringen.