Biberist

SVP-Mann Markus Dick kandidiert fürs Gemeindepräsidium

In Biberist tritt Markus Dick zur Wahl des Gemeindepräsidenten an. «Für mich steht nicht die parteipolitische Rolle im Vordergrund, mir geht es um die Sache», sagt der 48-Jährige.

Agnes Portmann-Leupi
Drucken
Teilen
Markus Dick: Bürgerliche Alternative.

Markus Dick: Bürgerliche Alternative.

zvg

«Mein Name wurde immer wieder ins Spiel gebracht», sagt der neue Kandidat fürs Gemeindepräsidium und glanzvoll gewählte neue Kantonsrat. «Das war aber nicht meine eigentliche Motivation. Für mich ist es wichtig, dass das Dorf in bürgerlichen Händen bleibt», bekräftigt er.

Laut Markus Dick hat sich die SVP nach dem Fusionsnein mit der Neubesetzung intensiv auseinandergesetzt und mehrfach CVP- und FDP-Vertreter kontaktiert. Aus diesen Reihen sei jedoch leider keine Nomination hervorgegangen. «Gerne hätten wir eine bürgerliche Kandidatur unterstützt», sagt der 48-Jährige.

Das Ganze habe sich nun mit der Einerkandidatur der SP von Stefan Hug-Portmann in eine andere Richtung entwickelt. Er bedauert zudem, dass sich die FDP an ihrer Parteiversammlung gegen die Unterstützung eines SVP-Kandidaten ausgesprochen hat.

Keine Oppositionspolitik

«Für mich steht nicht die parteipolitische Rolle im Vordergrund, mir geht es um die Sache», sagt Markus Dick. Von Oppositionspolitik in Biberist will er nichts wissen. Die SVP habe in gewichtigen Fällen wie etwa bei der Fusion, beim Schulpavillon und bei der Erschliessungsplanung schlicht eine andere Meinung vertreten. Dass die Partei die Wahl nicht alleine schafft und die Unterstützung des bürgerlichen Lagers benötigt, ist für Markus Dick klar.

Bestärkt für die Kandidatur wurde er nicht zuletzt wegen der vielen persönlichen Kontakte mit Leuten, die sich wünschten, dass sich das Dorf in eine gewisse Richtung entwickelt. «Wenn du nicht kämpfst, hast du schon verloren», sagt Biberists neuer Kandidat, sowie Gemeinderat und Bürgergemeindepräsident.