Gemeindeversammlung Obergerlafingen

Schulhaus wird erweitert, AEK-Aktien umgewandelt

Neben der Erweiterung des Schulhauses wurden im Gemeinderat Obergerlafingen auch entschieden, die drei AEK-Aktien in Gemeindebesitz in BKW- Aktien umzuwandeln.

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Die Schulhauserweiterung und die Sanierung des Altbaus kosten Obergerlafingen beinahe 6 Mio. Franken.

Die Schulhauserweiterung und die Sanierung des Altbaus kosten Obergerlafingen beinahe 6 Mio. Franken.

Rahel Meier

Nachdem die Gemeindeversammlung den Baukredit von 5'850'000 Franken für den Erweiterungsbau des Schulhauses bewilligt hatte, ist der Weg frei für die Umsetzung. Der Gemeinderat genehmigte den Vorschlag, die bisherige Spezialkommission, welche den Architekturwettbewerb organisierte, auch für den Erweiterungsbau einzusetzen. Deren Präsident wünscht eine Ergänzung in fachlicher Hinsicht durch Roland Aebischer, was ebenfalls vom Gemeinderat gutgeheissen wurde.

Eine Bauherrenbegleitung durch ein externes Büro ist nicht vorgesehen, weil Urs Loosli und Roland Aebischer selber in der Lage seien, die Fachkenntnisse der Gemeinde sicherzustellen, so Gemeindepräsident Beat Muralt. Ebenfalls genehmigte der Gemeinderat die Entschädigungsregelung für die Mitglieder der Spezialkommission.

Der Gemeinderat hat sich dazu entschieden, die drei AEK-Aktien in Gemeindebesitz in BKW-Aktien umzuwandeln. Nachdem der Stromkonzern aus dem bernischen die solothurnische AEK übernommen hatte, machte sie den Aktionären das Angebot, die
AEK-Aktien für je 30'000 Franken zu kaufen oder diese in BKW-Aktien umzuwandeln.

Die vom Kanton geforderten Integrationsmassnahmen wurden im Gemeinderat diskutiert. «Wir sehen für unsere Kleingemeinde keinen grossen Handlungsbedarf», erklärt Beat Muralt. Gemeinderätin Claudia Müller werde einen Einführungskurs besuchen und dann informieren. (uby)