Weieracker-Chrüzfeld

In Hüniken werden Massnahmen zur Beruhigung des Verkehrs geprüft

Die Gemeindeversammlung Hüniken genehmigte die Rechnung 2019. Der prognostizierte Aufwandüberschuss konnte um rund 20'000 Franken geschmälert werden. Zudem soll im Gebiet Weieracker-Chrüzfeld eine Tempo-30-Zone entstehen.

Patric Schild
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Auf Initiative von Sascha Kneubühler und Dimitrios Kechagias soll im Gebiet Weieracker-Chrüzfeld eine Tempo-30-Zone entstehen.

Auf Initiative von Sascha Kneubühler und Dimitrios Kechagias soll im Gebiet Weieracker-Chrüzfeld eine Tempo-30-Zone entstehen.

Hanspeter Bärtschi

Trotz Corona liess es sich die Hüniker Bevölkerung auch heuer nicht nehmen, in stattlicher Zahl ins benachbarte Etziken zur Rechnungsgemeindeversammlung im Restaurant Frohsinn zu pilgern. Sehr zur Freude von Gemeindepräsident Jürg Schibler, der auch die gegenseitige Hilfsbereitschaft im Dorf während dieser «verrückten Zeit» lobte.

Der prognostizierte Aufwandüberschuss konnte um rund 20'000 Franken geschmälert werden. So resultierte letztlich noch ein Minus von 11'383 Franken. «Nicht ein einmaliger Sondereffekt hat zu der Besserstellung gegenüber dem Budget geführt, sondern Einsparungen in vielen kleinen Positionen», erklärte Daniel Amacher, der als neuer Finanzverwalter seine erste Hüniker Gemeindeversammlung bestritt. Noch steht die Gemeinde finanziell gut da. Kurz- bis mittelfristig werde man aber aufgrund der steigenden Bevölkerungszahlen nicht umhinkommen, über das Thema Steuererhöhung zu diskutieren. Denn mit jedem neuen Einwohner würden für Hüniken Fixkosten von rund 3500 Franken anfallen.

Auf Initiative von Sascha Kneubühler und Dimitrios Kechagias soll im Gebiet Weieracker-Chrüzfeld eine Tempo-30-Zone entstehen. Sie hatten dem Gemeinderat einen Unterschriftenbogen überreicht, der von 30 Unterstützern unterzeichnet worden war. Schibler erklärte, dass das Vorhaben beim Rat auf offene Ohren stiess und er den Plan an dieser Stelle der Bevölkerung unterbreiten wolle. Die Idee sei in den letzten Jahren immer mal wieder ein Thema gewesen. Doch nun habe sich die Lage nochmals zugespitzt, wie Kechagias erläuterte. Einerseits würden inzwischen merklich mehr Kinder in dem Gebiet wohnen und andererseits wurde festgestellt, dass vermehrt Externe das Quartier zur Durchfahrt nutzen. «Dies hat in jüngster Zeit zu einigen heiklen Situationen geführt», so Kechagias. Eine Arbeitsgruppe soll verschiedene Lösungen prüfen. Nicht im Sinne der Initianten, und auch mehrerer Votanten aus der Versammlung, wäre das Errichten von Schwellen, die als hinderlich für die Landwirtschaft empfunden werden.