Lohn-Ammanssegg
Eritreische Asylsuchende kochten in der Lukaskirche

Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt für die traditionelle ökumenische Feier zugunsten der Hilfsprojekte Fastenopfer und Brot für alle.

Drucken
Teilen
Gemeinsames Essen als Ort der Begegnung. zvg

Gemeinsames Essen als Ort der Begegnung. zvg

zvg

In diesem Jahr stand die ethische Verantwortung von Grosskonzernen, unter anderem bei der Goldgewinnung, im Fokus der Diskussionen.

Eine Gruppe von rund 15, mehrheitlich eritreisch-orthodoxen, Asylsuchenden kochte ein landestypisches Mittagessen für die Gottesdienstbesucher. Dies war ihr Dank für die Deutschkurse, welche Freiwillige in Räumen der reformierten Kirche mit ihnen durchführen. Gegessen wurde von Hand, und das schmackhafte Linsen- und Fleischgericht mit Brotfladen (Injera) schmeckte.

Beim anschliessenden starken Kaffee, gekocht in einem landestypischen Tonkrug auf einem kleinen Ofen in der Runde, versuchte man die gegenseitige Verständigung. Für das gemeinsame Vorbereiten, Einkaufen und Aufräumen war von Schweizern und Eritreern oft Zeichensprache nötig, und es wurde viel gelacht. Eine interessante und wichtige Begegnung im Dorf hat bei diesem Fest stattgefunden, und man ist sich etwas nähergekommen. (mgt)

Aktuelle Nachrichten