18 Kandidaten

CVP Bucheggberg-Wasseramt nominierte für kantonale Wahlen

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Wer schafft es in den Regierungsrat: Sandra Kolly, Georg Nussbaumer oder Thomas Müller (rechs)?

Wer schafft es in den Regierungsrat: Sandra Kolly, Georg Nussbaumer oder Thomas Müller (rechs)?

zvg

Die CVP Bucheggberg-Wasseramt nominierte ihre Kandidatinnen und Kandidaten im Lindensaal in Zuchwil. Eingelassen wurde nur, wer angemeldet war. Masken tragen und Abstandspflicht waren oberstes Gebot. Durch die verschärften Massnahmen hätte es ohnehin keinen Platz für Publikum gehabt, so die Organisatoren.

Amteiparteipräsident Thomas Stulz erklärte in seiner Begrüssung, dass Respekt vor dem Coronarisiko wichtig sei, aber man sich dem Coronavirus nicht geschlagen geben solle: «Es ist wichtig, den Lockdown in den eigenen Köpfen zu verhindern.» Parteipräsidentin Sandra Kolly gab zu verstehen, dass man die Wahlen nur als engagiertes Team gewinnen kann. Dieses Team habe die Aufgabe, die zwei frei werdenden Sitze im Regierungsrat zu verteidigen.

Nomination für Kantonsratswahl und Amtsgericht

Danach kam Amtsrichterin Esther Haldemann zu Wort. Sie gedenke, sich noch eine weitere Amtszeit in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Dazu bedürfe es ihrer Nomination. Zuerst schlüpfte sie aber in die Rolle der Moderatorin und führte durch den Hauptteil des Abends: der Nomination der Kantonsrastkandidatinnen und -kandidaten. In der ersten Vorstellungsrunde erhob sich jeder Kandidat an seinem Platz und erklärte in wenigen Sätzen, für welches Thema er sich in der kantonalen Politik einsetzen will. Für die zweite Runde verteilte Haldemann allen Kandidierenden ein Blatt A4.

Die Aufgabe bestand darin, in sechzig Sekunden hinter dem Rücken ein Tier zu bilden und den anderen danach zu erklären, was die Person damit verbindet. Bereits vor Verstreichen der Zeit brach vereinzelt Gelächter unter den Schutzmasken aus. Schliesslich wurden Regenwürmer, Katzen, Schwäne und Elefanten präsentiert, und sogar ein Gepard wurde gezeigt. Aus dieser heiteren Runde leitete Haldemann die Versammlung in die formelle Nomination. 18 Kandidatinnen und Kandidaten wurden mit viel Applaus nominiert. Weitere können nachnominiert werden. Danach durften die Anwesenden unter der Leitung von Robin Schmid Esther Haldemann ein weiteres Mal als Amtsrichterin nominieren.

Roland Fürst präsentierte seine mögliche Nachfolge

Kurz nach acht trat Sandra Kolly zum zweiten Mal nach vorne, dieses Mal als Kandidatin für den Regierungsrat. Begleitet wurde sie von ihren zwei Kontrahenten, ihrem Kantonsratskollegen Georg Nussbaumer aus Hauenstein und Thomas Müller, dem Gemeindepräsidenten von Lostorf. Sie wurden von Regierungsrat Roland Fürst präsentierte. Er freue sich sehr darüber, dass ihm alle drei die im Vorfeld der Versammlung gestellte Frage nach ihrem «Traumberuf» richtig beantwortet hatten: «Regierungsrat!»

Weiter wollte er wissen, welches Departement sie am meisten reizen würde und ob sie auch mit den anderen Departementen etwas anzufangen wüssten, schliesslich kämen die Neugewählten nach Anciennitätsprinzip erst zum Schluss zum Zug. Weiter berichteten die Kandidaten von ihrem Ursprung in der Politik – der Esstisch im Elternhaus spielte bei allen eine Rolle. Bei Kolly begann die Flamme nach ihrer Wahl als Kantonsrätin zu lodern, Müller blickte auf die lange Tradition in seiner Familie zurück und Nussbaumer zog es den Ärmel nach seiner Wahl zum Gemeindepräsidenten so richtig rein. (mgt)