Buchegg

Auch Waldstrassen und -wege wollen gepflegt sein

Die Vorschläge der Umwelt-, Landwirtschafts- und Forstkommission der Geeminde Buchegg werden umgesetzt.

Gundi Klemm
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Die Gemeinde will die Waldwege mehr pflegen.

Die Gemeinde will die Waldwege mehr pflegen.

Das Gemeindegebiet von Buchegg mit seinen elf Ortsteilen umfasst 70 Kilometer öffentliche Waldstrassen. Sie liegen in Forstgebieten, die diversen Bürgergemeinden und im Fall von Hessigkofen und Mühledorf einer Genossenschaft von Privatwaldbesitzern gehören. Der Wald Kyburg-Buchegg gehört der Gemeinde Buchegg, und die Einwohnergemeinde Aetingen ist für ihren Wald zuständig. Alle Eigentümer sind zum Unterhalt verpflichtet. «Gute Waldwege kommen der Bevölkerung zugute», betonte Niklaus Fischer, Ressortleiter der Umwelt-, Landwirtschafts- und Forstkommission (Ulfko). Deshalb sollte der Gemeinde der Zustand der Waldwege nicht gleichgültig sein.

Nun hat die Kommission ein Projekt erarbeitet, wie ein Anreiz zur sinnvollen Pflege geschaffen werden könnte. Fischer schlug vor, einen jährlichen Beitrag pro Laufmeter zu gewähren. «Das sollte es uns wert sein.» Fischer hatte mehrere Ansätze durchgerechnet. Nach ausführlicher Diskussion entschied sich der Gemeinderat für 20 Rappen pro Meter und für die Gleichbehandlung aller Waldbesitzer. Vor der Auszahlung sollte allerdings eine Kontrolle der Waldwege stattfinden.

Vor allem aber sollten die Waldeigentümer Schäden, die durch Holzschlag und schwere Maschinen entstanden sind, durch die Verursacher in Ordnung bringen lassen. Der Gemeinderat entschied, diesen Vorschlag in eine Vernehmlassung mit den Betroffenen zu bringen. Auch der Kanton unterstützt die Erhaltung der Waldwege finanziell.

Betreuung der Sammelstellen

Im Gemeindegebiet bestehen fünf Sammelstellen für Abfall: drei grosse in Mühledorf, Kyburg-Buchegg und Brittern (unter Beteiligung von Unterramsern) sowie zwei kleine in Bibern und Hessigkofen. Für deren Betreuung liegt eine neue Regelung vor. Auf Vorschlag der Ulfko entschied sich der Rat für eine pauschale Entschädigung, die zwischen 500 und 1000 Franken jährlich liegen soll. Zudem sollen alle Sammelplätze mit zweckdienlichen Schildern ausgerüstet werden.

Die Anpassung wird auch in der Dienst- und Gehaltsordnung vermerkt. Das Merkblatt «Entsorgung», das allen Haushaltungen jeweils zum Jahresende zugeht, enthält neu eine Empfehlung für Weihnachtsbäume. Sie sollen weder verbrannt noch gehäckselt werden. Vielmehr sollen sie verkürzt auf 1,5 Meter und zusammengebunden mit angehefteter Abfallmarke der Kehrichtsammlung mitgegeben werden.