Tenero

Solothurner trotzen Corona im J+S-Sommerlager

Über 40 Personen nahmen bei besten Verhältnissen am J+S-Sommerlager in Tenero teil.

Robin Kaufmann
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Sommerlager Tenero: Auch auf dem Lago Maggiore blieb der geforderte Abstand gewahrt.

Sommerlager Tenero: Auch auf dem Lago Maggiore blieb der geforderte Abstand gewahrt.

zvg

Das diesjährige polysportive J+S-Sommerlager in Tenero konnte glücklicherweise trotz Covid-19 durchgeführt werden. Es fand aber unter besonderen Bedingungen statt. Dies insbesondere durch die massive Kapazitätsreduktion und wegen strenger Vorsichtsmassnahmen des Sportzentrums. So fanden sich 41 unternehmungslustige Kinder und Jugendliche zusammen, um – organisiert von der kantonalen Sportfachstelle Solothurn – für eine erlebnisreiche Woche ins Tessin zu reisen.

Das relativ junge Leiterteam stand unter der Führung von Kursleiter Pascal Bussmann (Solothurn) und seiner rechten Hand Jonas M’barki (Wangen an der Aare). Dieses war zuständig für die Durchführung der von den Teilnehmern gewählten Sportarten. Philipp Affolter (Oekingen) und Simon Laubscher (Solothurn) leiteten das Unihockey, Jean-Pierre von Arx (Oekingen) und Fabienne Schumacher (Solothurn) das Volleyball, Nico Meier (Solothurn) den Kanusport, Nicolas Fischer (Biberist) den Radsport und Nico Gunziger (Solothurn) das Tennis.

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Kenntnisse vertieft – neue Sportarten kennen gelernt

Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen konnten sich eine dieser Sportarten auswählen, die sie jeweils morgens von den Kursleitern vorgestellt bekamen. In diese Hauptsportart wurden sie eingeführt. Nachmittags standen ihnen weitere Sportarten zur Auswahl, in denen sie sich versuchen konnten. Im Centro Sportivo Tenero ist praktisch jede olympische Disziplin zum Training verfügbar, sodass sich die Lagerteilnehmer auch in eher ungewöhnlichen Sportarten wie Bogenschiessen versuchen konnten.

Janis, Nina und Tina, drei euphorische Lagerteilnehmer, zeigten sich vom Sportzentrum und der Fülle an Möglichkeiten begeistert. Sie seien abends ziemlich erschöpft vom Volleyballspiel oder Unihockey, das sie den ganzen Tag gespielt haben. Dennoch liessen sie den Abend jeweils mit ihren Freunden am Seeufer ausklingen und kühlten sich im Lago Maggiore ab.

Die warmen Tessiner Abende standen dann ganz im Zeichen der Geselligkeit. Man traf sich zumeist am Strand, wo an den Feuerstellen gemeinsam grilliert wurde. Einige Unerschöpfliche liessen nicht ab und spielten Beachvolleyball, während andere gemütlich mit ein wenig Musik und den Füssen im Sand die Tessiner Landschaft genossen.

Mitte Woche verliess die Gruppe das Sportzentrum zur Abwechslung, um eine Wanderung ins Verzasca-Tal zu unternehmen. An Bewegung fehlte es der jugendlichen Schar wohl kaum, doch der Ausflug in dieses landschaftliche Juwel brachte einen Szenenwechsel. Alle waren sich einig: Die Woche verging nur allzu schnell.