Für nachhaltige Integrationsarbeit: Neues Modell schafft einheitliche Strukturen und Prozesse

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Zielgruppe des Integralen Integrationsmodells sind Personen mit Sozialhilfe, Ausländerinnen und Ausländer sowie weitere Personen mit Integrationsbedarf. (Symbolbild)

Zielgruppe des Integralen Integrationsmodells sind Personen mit Sozialhilfe, Ausländerinnen und Ausländer sowie weitere Personen mit Integrationsbedarf. (Symbolbild)

Symbolbild/Shutterstock

Mit der Einführung des «Integralen Integrationsmodells» kommt im Kanton «ein umfassendes und wegweisendes Konzept für die wirtschaftliche, sprachliche und gesellschaftliche Integration zur Anwendung», teilt die Staatskanzlei mit. Das neue Modell schaffe einheitliche Strukturen und Prozesse für alle Ausländerinnen und Ausländern sowie Sozialhilfebeziehenden. Damit setze der Kanton die «Integrationsagenda Schweiz» um.

Zielgruppe des Integralen Integrationsmodells sind demnach Personen mit Sozialhilfe, Ausländerinnen und Ausländer sowie weitere Personen mit Integrationsbedarf. Es ist dabei nicht entscheidend, welches Geschlecht, welches Alter, welche Herkunft die Person hat; die Massnahmen orientieren sich am individuellen Integrationsbedarf. Das Konzept hat zum Ziel, diese Menschen nachhaltig zu integrieren und ihre Eigenverantwortung zu stärken.

Zusammenarbeit aller Beteiligten geregelt

Zu diesem Zweck haben sich im März 2018 Bund und Kantone auf integrationspolitische Ziele für vorläufig Aufgenommene und Flüchtlinge geeinigt und die Zielsetzungen in der «Integrationsagenda Schweiz» festgeschrieben. Die Solothurner Regierung hat sich für eine integrale Umsetzung entschieden. Es sollte ein Konzept entstehen, das alle Aspekte berücksichtigt und alle Akteure der Integrationsarbeit einbindet.

Unter Federführung des Departements des Innern haben Angehörige aller Departemente des Kantons, Mitglieder des Einwohnergemeindeverbands und der Sozialregionen das Modell entwickelt. Dieses vereinheitlicht die unterschiedlichen Integrationsprozesse von Arbeit, Bildung, Sprache und gesellschaftlicher Teilhabe. Zudem sei es eine gemeinsame und verbindliche Grundlage für eine übergreifende Zusammenarbeit aller involvierten Stellen. (szr)