Club FDP 2000

FDP-Sponsoren erhalten Zuspruch von Petra Gössi

Die nationale FDP-Parteipräsidentin trat vor dem Sponsorenverein des kantonalen Freisinns auf.

Iris Kofmehl
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Nationale und kantonale Parteispitzen Petra Gössi und Stefan Nünlist

Nationale und kantonale Parteispitzen Petra Gössi und Stefan Nünlist

zvg

Sieben grosse, runde Tische standen im Saal des Hotels Roter Turm. Inmitten dieser Tische bewegte sich eine lebhafte und motivierende Petra Gössi. Die Parteipräsidentin der FDP Schweiz sprach ohne Mikrofon – ein kleiner Zettel mit ein paar Stichworten in der Hand – frisch von der Leber weg zu den rund 60 Gästen.

Als erstes bedankte sie sich bei den Mitgliedern des Club FDP 2000 für ihre grosszügige finanzielle und ideelle Unterstützung für die Kantonalpartei. «Ohne diese ist es für eine Partei schwierig, über die Runden zu kommen. Sie bilden die Basis für den Erfolg – obschon dieser nie garantiert werden kann.»

Unbestrittenermassen musste die Solothurner FDP mit dem Verlust eines der beiden Regierungsratsmandate in diesem Jahr einen herben Rückschlag hinnehmen. Charmant brachte Petra Gössi den Solothurnern ein «Trösterli» aus dem Kanton Schwyz mit: Vor Jahren verlor die FDP im Kanton Schwyz ihren einzigen Nationalratssitz. Mit «viel Mut, Engagement und Willen» konnten die Freisinnigen das Mandat mit ihr 2011 wieder zurückerobern.

Angesteckt vom Optimismus der Referentin entgegnete Kantonalparteipräsident, Stefan Nünlist, dass man hier nicht acht Jahre brauchen werde, um den Sitz zurückzugewinnen. Der Präsident des Clubs FDP 2000, Werner Meier, hielt Rückschau auf das vergangene Jahr und erwähnte dabei die beiden Parlamentariergespräche und die Firmenbesichtigung der Bandfabrik AG in Breitenbach. Mit Stolz durfte Werner Meier einen Check über 35 000 Franken zuhanden der Kantonalpartei überreichen. Der Sponsorenclub sei gesund, war mit Blick auf den leicht wachsenden Mitgliederbestand zu vernehmen.

Bessere Zusammenarbeit mit SVP

In der Fragerunde wollte Hanspeter Stebler (Nunningen) von Petra Gössi wissen, wie das Ankündigungsverfahren bei einem Bundesrats-Rücktritt geregelt sei. Dies sei die rein persönliche Angelegenheit der Bundesräte, nahm Gössi möglichen strategischen Gedankenspielen den Wind aus den Segeln.

Die Zusammenarbeit zwischen FDP und SVP sei besser als auch schon, bestätigte Gössi den Eindruck von Rosmarie Süsstrunk (Solothurn): «Das Eingehen von Allianzen muss je nach Sachfrage entschieden werden.» Nach der Diskussionsrunde stand Gössi für das eine oder andere Selfie zur Verfügung.