Club FDP 2000

Die Prise Salz hat an diesem Abend nicht gefehlt

Der Jahresanlass war ganz der Bedeutung des Streusalzes für die Schweizer Strassen und die Wirtschaft gewidmet.

Iris Kofmehl
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Der Jahresanlass des Club FDP 2000 war ganz dem Streusalz gewidmet.

Der Jahresanlass des Club FDP 2000 war ganz dem Streusalz gewidmet.

Keystone

Werner Meier, Präsident des Club FDP 2000, konnte im «Roten Turm» in Solothurn 40 anwesenden Damen und Herren zum Jahresanlass der FDP-Gönnerorganisation begrüssen.

Gastreferent Urs Ch. Hofmeier, Geschäftsführer der Schweizer Salinen, verschaffte den Zuhörern einen interessanten Überblick. Die Schweizer Salinen versorgen im Auftrag der Kantone die ganze Schweiz mit Salz. Damit stehe das Unternehmen im Spannungsfeld zwischen liberalen Werten und dem Service-Public.

Hofmeier erläuterte, dass das Salzmonopol die Versorgungssicherheit von Streusalz in der ganzen Schweiz garantiere. Es werde in alle Kantone zu denselben Preisen geliefert. Der Bedarf an Streusalz sei in den letzten Jahren gestiegen, führte Hofmeier aus. «Generell wird stets erwartet, dass die Strassen nach einem Wetterumsturz innert kürzester Zeit befahrbar sein müssen.»

Die Beeinträchtigung der Mobilität auf der Strasse habe zudem für die Wirtschaft fatale Folgen. «Das Salzmonopol ist absolut gerechtfertigt, da es eine Garantie auf Mobilität bietet, das ‹A› und ‹O› in der heutigen Zeit», betonte der Referent.

«Split nicht gleichwertig»

Bezüglich Umweltverträglichkeit von Streusalz informierte Hofmeier, dass Split als Alternative sehr teuer sei, Feinstaub verursache und wieder weggewischt werden müsse. Daher könne es als Konkurrenz nicht gross punkten. Streusalz hingegen sei wasserlöslich und richte wenig Schäden an.

Präsident Werner Meier streifte in seinem Jahresrückblick die zwei Parlamentariergespräche und die Betriebsbesichtigung bei der Glutz AG in Solothurn. Dank der Grosszügigkeit der Club-2000-Mitglieder konnte er Parteipräsident Christian Scheuermeyer einen Check über 35 000 Franken überreichen.