Auftag
Coronahilfe wird nun auch für Alterszentren gefordert

Drucken
Teilen
Mehr leere Betten, mehr Aufwand in Altersheimen.

Mehr leere Betten, mehr Aufwand in Altersheimen.

KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Der Regierungsrat soll Stützungsmassnahmen für Alters- und Pflegeheime ergreifen, die durch die Coronapandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Dies verlangt ein neuer dringlicher Auftrag, der am Mittwoch eingereicht wurde. Der Aufwand für besondere Schutzmassnahmen einerseits und Personalausfälle durch Quarantänemassnahmen und Krankheit anderseits würde die Alterszentren schwer belasten.

Dazu kämen Mindererträge, weil leere Betten zum Teil nicht besetzt werden könnten, ebenso ins Gewicht fällt der Wegfall von Erträgen aus Nebenbereichen wie Cafeterias, heisst es in der Begründung des überparteilichen Vorstosses mit Barbara Leibundgut (FDP, Bettlach) als Erstunterzeichnerin. Zusätzliche Kosten verursachen auch Zusatzstunden etwa zur Gewährleistung der Hygienemassnahmen und der Ausfall von freiwilligen Helfern, die nicht mehr zugelassen werden dürfen.

Manche Heime kämen dadurch an ihre Grenzen, für sie brauche es eine schnelle Hilfe analog der Unterstützung von Kindertagesstätten, so Barbara Leibundgut. Alterszentren seien systemrelevant, und einige hätten nicht die nötige Basis, um all die Ausfälle und Zusatzaufwände tragen zu können. (mou)

Aktuelle Nachrichten