Grenchen

Fortis zu Nachlassstundung: «Ziel ist es, die Firma profitabel fortzuführen»

Nachdem sich am Montag lediglich der Sachverwalter zur Nachlassstundung der Fortis AG äusserte, informiert nun die Grenchner Uhrenfirma.

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Die Fortis AG an der Lindenstrasse.

Die Fortis AG an der Lindenstrasse.

Oliver Menge

Am Montag weilte Fortis-Chef Maximilian Feuz im Ausland. Deswegen waren auch nur vonseiten des Sachverwalters Informationen zum eingereichten Gesuch zur Nachlassstundung zu erfahren. Am Dienstagmittag nun folgt eine Medienmitteilung der Fortis Uhren AG. «Mit der Nachlassstundung wollen der Verwaltungsrat und die Geschäftsführung des Traditionsunternehmens in die Wege geleiteten Sanierungsmassnahmen zur Behebung von Altlasten und Liquiditätsproblemen fortführen», heisst es darin.

Es wird betont, dass es sich nicht um akute Liquiditätsprobleme handle. Vielmehr habe die Firma Liquidität nicht für ein Jahr sicherstellen können.

Die Fortis Uhren AG will im Rahmen der Nachlassstundung mit den Gläubigern einen Nachlassvertrag aushandeln, «um die rechtliche als auch wirtschaftliche Existenz der Gesellschaft zu sichern».

Ziel sei es, die Firma nach Abschluss des Sanierungsverfahrens profitabel fortzuführen, ohne dass Stellen abgebaut werden müssten. (ldu)