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Kulturreise Südeuropa - Oktober 2020

Griechische Moderne, italienische Ursprünglichkeit und spanische Architektur – tauchen Sie ein in die facettenreiche Kultur Südeuropas mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten. Eine Mittelmeerreise beginnend im heutigen Athen, über traditionelle, weissgetünchte Hügelsiedlungen in Apulien, bis hin zu den futuristischen Bauten Valencias – 05.10.-17.10.20

Dominik Karrer
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für Abonennten CHF 7'280.- statt CHF 7'480.-

Die spannenden Geschichten der Götter und Helden des antiken Griechenlands gehören bei jedem Besuch in Athen zum Pflichtprogramm. Doch wie lebt es sich in der als Wiege der westlichen Zivilisation bezeichneten Nation? Die Kunst und Kultur des jungen Griechenlands stellt sich deshalb auf dieser aussergewöhnlichen Reise in den Vordergrund. Sie erforschen die Hintergründe der zahlreichen Athener Street-Art-Gemälde, philosophieren auf den Spuren der Literaten und Künstler der Insel Hydra und kosten geschmackvollen griechischen Wein. Im ursprünglichen Apulien verzaubern traditionelle, malerische Dörfer und Städte, ebenso wie das grüne Gold, das aus den jahrhundertalten Olivenhainen der Region produziert wird. Die moderne Kunst und Architektur in Valencia folgt auf die Gemächlichkeit Süditaliens. Wer kulinarisch keine Entscheidung treffen mag, erlebt auf dieser Reise drei Weltküchen - frisch und authentisch.

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Highlights

  • Altes und neues Athen: Die Akropolis – UNESCO-Weltkulturerbe und wichtigstes Denkmal des antiken Griechenlands in Verbindung mit den zeitgenössischen Bauten und Kunstprojekten der Niarchos Stiftung.
  • Begegnungen: Treffen mit einem Mitarbeiter von „Alternative Athens“, Weinbauer in Patras, Kunstkenner der Kulturhauptstadt 2019 Matera und Architekten in Valencia.
  • Exklusives Apulien: Mittagessen zwischen den einzigartigen Trullis, im klassischen Moto Ape durch die Höhlensiedlung Sassi und Aperitif in einem Palazzo Nobile.
  • Moderne Architektur Valencia: Die Stadt der Künste und Wissenschaften hautnah erleben und entlang der prächtigen Marina spazieren.

Reiseprogramm

1. Tag: Zürich – Athen
Am Vormittag fliegen wir mit Aegean Airlines nach Athen, wo wir die nächsten vier Nächte im zentral gelegenen Hotel logieren. Anschliessend begeben wir uns auf eine erste Entdeckungstour im ältesten Stadtteil Athens. An ein antikes, griechisches Dorf erinnernd, lädt Plaka mit seinen kopfsteingepflasterten Gassen, gemütlichen Tavernen und Blumen gezierten Fassaden zum Verweilen ein. Unser Spaziergang führt weiter in den Nationalgarten und am Abend lassen wir die Atmosphäre der Athener Innenstadt beim gemeinsamen Abendessen auf uns wirken.

Die Altstadt von Athen

Die Altstadt von Athen

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2. Tag: Athen
Welche geometrischen Tricks die antiken Architekten Iktinos und Kallikrates anwandten, um die optisch perfekte Symmetrie des Parthenons herzustellen, lässt uns auf dem Akropolis-Burgberg staunen. Im benachbarten Museum, entworfen vom Schweizer Architekten Bernard Tschumi, erfahren wir, warum seit dessen Bau noch entschiedener auf die Rückkehr der Parthenon-Marmorfresken aus dem Britischen Nationalmuseum Londons gewartet wird. Nach dem Mittagessen besuchen wir Athens modernes Kultur-, Studier- und Erholungszentrum. Der in der Athener Hafenbucht gelegene, vom italienischen Stararchitekten Renzo Piano geplante und von der gemeinnützigen Stavros Niarchos Stiftung finanzierte Gebäudekomplex umfasst die Nationalbibliothek, die Griechische Nationaloper und einen grossen Park. Wir erhalten einen Einblick in die kulturellen, wissenschaftlichen und sozialen Projekte der Stiftung. Eine kulturelle Vorstellung am Abend rundet den abwechslungsreichen Tag ab.

3. Tag: Athen – Hydra – Athen
Tagesausflug auf die Insel Hydra – die den Ruf geniesst, eines der romantischsten Ziele Griechenlands zu sein. Autoverkehr gibt es hier keinen – malerisch fügen sich die Esel ins Bild der verwinkelten Gässchen ein. Seien es Picasso oder Chagall, die vom Charme Hydras verzaubert wurden oder der amerikanische Schriftsteller Henry Miller, der die Insel als vom Künstlervolk erbaut, umschreibt – wir greifen nach ihrer Inspiration und schlendern durch die Galerien. Inwiefern die Kunststiftung DESTE die Etablierung zahlreicher Galeristen auf der Künstlerinsel vorantrieb und woher die Idee, ehemalige Schlachthöfe für Kunstaustellungen zu nutzen, stammt, erfahren wir auf unserem Rundgang. Mit der Fähre zurück in Piräus, lauschen wir zum Tagesabschluss einem traditionellen Rembetiko- Konzert in einer landestypischen Taverne.

Die Insel Hydra

Die Insel Hydra

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4. Tag: Athen
Graffiti – Vandalismus oder Kunst? Für viele junge Griechen gilt die Strassenkunst als Ventil ihrer Gedanken zu politischen Geschehnissen. Die Finanzkrise im Jahr 2010 hat die Athener Street-Art-Szene explodieren lassen, so entstanden seither schätzungsweise 2000 Gemälde allein in Athen. Viele davon mit ernsten Motiven zeugen von der Perspektivlosigkeit junger Griechen. Ein Mitarbeiter des jungen Unternehmens „Alternative Athens“ lässt uns hinter die Kulissen blicken und wir entdecken die Hauptstadt Griechenlands abseits der touristischen Hauptattraktionen. Auf einem Hügel, mit Blick über die ganze Stadt, lassen wir den aussergewöhnlichen Tag beim Sonnenuntergang Revue passieren.

5. Tag: Athen – Patras – Nachtfähre
Am Morgen lässt sich die Stadt auf eigene Faust, ganz nach dem eigenen Gusto, erkunden. Vor Erreichung der Hafenstadt Patras gelangen wir zu einem in der hügeligen Landschaft der Peleponnes eingebetteten Weingut. Abseits der städtischen Hektik, in idyllischer Umgebung, entspannen wir bei einem Tropfen des beliebten griechischen Weins. Bei Dämmerung legt die Nachtfähre Richtung Italien ab.

6. Tag: Nachtfähre – Bari
Aufwachen in Bella Italia! Unsere Reise bringt uns in den Absatz des italienischen Stiefels, in die zauberhafte Region Apulien. Die lebhafte Hauptstadt Bari beeindruckt mit ihrer Lage direkt an der Adria. Beim Rundgang durch das Gassengewirr der Altstadt spüren wir das süditalienische Flair, wo die Zeit etwas weniger streng gemessen wird. Die Kombination einer lebendigen Hafen- und Universitätsstadt gepaart mit der süditalienischen Gemächlichkeit lassen uns schmunzeln. Aus erster Hand lernen wir von den herzlichen Mammas das Formen der aus der Region stammenden Orecchiette- Pasta. Die folgenden vier Nächte verbringen wir auf einem für die Region typischen Landgut, genannt Masseria, das zu einem komfortablen Gasthaus umfunktioniert wurde.

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7. Tag: Alberobello – Ostuni
Auffallend und bizarr zeigen sich die Trulli von Alberobello – Runde, in weissgetünchte Steinbauten mit ihren kegelförmigen Dächern zeichnen das Bild der im Landesinneren gelegenen Stadt. Wir begeben uns auf einen Spaziergang durch die gewundenen Gassen, lernen im privaten Trullo-Museum mehr über die Bauweise der historischen Wohnhäuser und Lebensweise der Einheimischen. Nach einem Mittagessen zwischen den Trullis führt unser Weg durch das von Ackerbau dominierte Itria Tal nach Ostuni. Auf einem Hügel, zwischen jahrhundertealten Olivenbäumen, befindet sich die bewundernswerte, sogenannte weisse Stadt. Von Hannibal zerstört und den Griechen wieder aufgebaut, herrscht im geschichtsträchtigen Ort ein magisches Ambiente.

Matera

Matera

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8. Tag: Matera
Bei der Einfahrt in Matera erinnert das Bild erstmals an eine gigantische Festung. Gelegen in einem Canyon und umfasst von Gemäuer, scheint es, als gäbe es nur einen Weg hinein und hinaus. Beeindruckt von der Lage, gelangen wir in die historische Innenstadt genannt „Sassi“. Der von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Stadtteil besteht aus Höhlenwohnungen, die seit der Altsteinzeit besiedelt werden. Das Treffen eines Kunstkenners bringt uns die Kulturhauptstadt 2019 näher. Vorbei an faszinierenden Felskirchen fahren wir auf einem typischen Moto Ape durch die verwinkelten Gassen.

Die engen Gassen von Matera

Die engen Gassen von Matera

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9. Tag: Lecce
Das grüne Gold Apuliens – auf einer historischen, heute noch aktiven Masseria erfahren wir mehr zur Entstehung von Qualitätsolivenöl. Von der Bewirtschaftung des Olivenhaines, der Ernte seiner Früchte und der Produktion des nativen Öls, lernen wir auch, was es bei einer Degustation zu beachten gilt. Danach wartet das „Florenz des Südens“ auf uns – Lecce. Die im Süden Apuliens gelegene Stadt besticht durch ihre prächtigen Barockbauten. Auf unserem Rundgang sehen wir imposante Gebäude, wie die Basilica di Santa Croce, und tauschen uns mit Einheimischen aus. Im privaten Palazzo Nobile, bei einem Glas Wein und lokalen Spezialitäten zeigt sich ein weiteres Mal die italienische Gastfreundschaft.

10. Tag: Brindisi – Valencia
Am späten Morgen begeben wir uns zum Flughafen Brindisi und fliegen via Rom nach Valencia. Die letzten drei Nächte übernachten wir im schönen Stadthotel und stellen uns beim Willkommensabendessen auf die kommenden Tage in Spanien ein.

11. Tag: Valencia
Die nächsten zwei Tage widmen wir der Hafenstadt Valencia. Im historischen Zentrum besichtigen wir die imposante Kathedrale und die berühmte Lonja de la Seda. Die ehemalige Seidenbörse ist heute Sitz der Kulturakademie Valencias und wird häufig als Ausstellungsort genutzt. Nach einem typischen Tapas-Mittagessen geht es auf Fahrradtour oder Spaziergang in den Turia Gärten. Eine wunderschöne Parkanlage, die Einheimische wie auch Touristen zum Verweilen einlädt.

Der City of Arts Park in Valencia

Der City of Arts Park in Valencia

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12. Tag: Valencia
Geltend als die Stadt der Künste und Wissenschaften – heute entdecken wir das moderne Valencia mit seinen futuristischen Bauten. Ein Gebäude- und Parkkomplex, entworfen von den Architekten Santiago Calatrava und Félix Candela, bestehend aus sieben Gebäuden. Darunter l’Hemisfèric, ein Planetarium und Kino, konzipiert als ein überdimensionales menschliches Auge. L’Umbracle beherbergt zahlreiche, von artenreichen Pflanzen umgebene Skulpturen. Wir erleben die verschiedenen Gebäude, lernen mehr über deren Bedeutung und Entstehung. Im Institut Valencià d’Art Modern wird die Entwicklung der Kunst und Fotografie im 20. Jahrhundert gezeigt. An der Hafenpromenade von Valencia blicken wir beim Abschiedsabendessen zurück auf spannende Tage im Süden Europas.

13. Tag: Valencia – Zürich
Der Morgen steht zur freien Verfügung, bevor wir am Nachmittag mit der Swiss zurück nach Zürich fliegen.

Das abopass-Angebot

  • Reisetermin: 5. bis 17. Oktober 2020
  • Reisedauer: 13 Tage
  • Teilnehmerzahl: max. 25 pro Gruppe

Pauschalpreise
für Abonnenten: CHF 7'280.-
für Nicht-Abonnenten: CHF 7'480.-                                              Einzelzimmerzuschlag: CHF 980.-

Kosten/Leistungen

Die 13-tägige Reise kostet CHF 7‘480.-. Mitglieder des abopass’s erhalten einen Leserrabatt von CHF 200.-. Inbegriffen: internationale Flüge in der Economy-Klasse (inkl. Flugtaxen von CHF 185.-, Stand Oktober 2019), alle Transfers, Hotelunterkünfte auf der Basis Doppelzimmer, Nachtfähre von Patras nach Bari, Frühstück und eine weitere Mahlzeit pro Tag, alle Eintritte und Gebühren, Trinkgelder für lokale Leistungsträger, Begleitung durch lokale, Deutsch sprechende Reiseleiter, cotravel Reiseleitung, Audiosystem. Nicht inbegriffen: allfällige Impfungen, Getränke, Versicherungen, persönliche Auslagen. Einzelzimmerzuschlag CHF 980.-.

Beratung und Buchung

Die Reise können Sie über das Bestellformular buchen oder mit der Angabe des Promotionscode "abopass" beim Reisebüro direkt.

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4001 Basel

Telefon 061 308 33 00

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