Volcan Arenal (Quelle: cotravel)

Volcan Arenal (Quelle: cotravel)

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Costa Rica in 16 Tagen - Mai 2020

Das kleine Paradies Zentralamerikas mit Costa-Rica-Experte Stéphane Dähler – 1. bis 16. Mai 2020

Chiara Temmel
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Idyllisch auf allen Linien. Sie geben sich der vielfältigen Natur Costa Ricas hin: durchqueren Regen- und Mangrovenwälder, grüssen ehrwürdige Vulkane und halten auf Kanälen und Flüssen Ausschau nach Faultieren, Krokodilkaimanen und Tukanen. Dank Stéphane Dählers grossem Netzwerk ergeben sich faszinierende Begegnungen.

für Abonennten CHF 7'450.- statt CHF 7'650.-

Reiseprogramm

Hier können Sie die Reiseunterlagen als PDF herunterladen.

PDF Reiseunterlagen Costa Rica

Tag 1: Zürich – San José
Wir fliegen mit dem Direktflug von Edelweiss von Zürich nach San José, wo wir aufgrund der Zeitverschiebung am Nachmittag des gleichen Tages landen. Beim ersten gemeinsamen Abendessen erfahren wir von einem Biologen einer Schweizer Nachhaltigkeitsstiftung, welche Massnahmen in Costa Rica für den Erhalt der Ökosysteme und der Biodiversität getroffen werden. Mit einem Guaro Sour stossen wir auf das bevorstehende Reiseabenteuer in der Schweiz Zentralamerikas an. ¡Salud!

Kaffe (Quelle: Cotravel)

Kaffe (Quelle: Cotravel)

Tag 2: San José – Cartago – Turrialba
Auf dem Weg Richtung Süden auf der Panamericana besuchen wir die Virgen de los Ángeles, Basilika und Wallfahrtsort. Die alte Hauptstadt Cartago, grösstenteils vom Vulkanausbruch 1732 unversehrt geblieben, liegt in der Nähe der Ausläufer des Irazú. Mit einer Höhe von 3'430 m ist dieser Irazú Costa Ricas höchster und aktivster Vulkan. Die kurvige Strasse zum Gipfel führt über fruchtbaren Boden, Gemüse aller Art wird hier angebaut. Oben angekommen, geniesst man einen Blick auf den 300 m tiefen, 1 km breiten Krater, in dem sich häufig ein erbsengrüner See bildet. In der Kleinstadt Turrialba angekommen, welcher der Bau der Eisenbahnstrecke in die Karibik zu Fortschritt und Wohlstand verhalf, besuchen wir die Hacienda Real: Auf deren Golden Bean-Plantage erfahren wir alles über den Kaffeebohnenanbau – Verkostung unterschiedlicher Kaffeesorten inklusive. Danach fahren wir an den Angostura-See in unsere charmante Unterkunft im Kolonialstil.

Tag 3 & 4: Tortuguero
Die kommenden zwei Tage verbringen wir im Norden der karibischen Küste, im Nationalpark Tortuguero. Ein geschütztes Wildnisgebiet mit einem Ökosystem im ursprünglichen Zustand und einer biologischen Vielfalt, die zu den grössten weltweit zählt. Hauptsächlich besteht Tortuguero aus aquatischen Lebensräumen, wo die Auengebiete ständig neue Lebensräume für unzählige tropische Tier- und Pflanzenarten schaffen. Die Strände des Nationalparks sind geschützt, da dort die Meeresschildkröten von Juni bis Oktober nisten – auch die vom Aussterben bedrohte grüne Meeresschildkröte. Die von Krokodilkaimanen und Flussschildkröten bewohnten Süsswasserseen und Bäche des Parks befahren wir mit Booten und Kanus. Der Park wird von einem dichten Regenwald umgeben, den zahlreiche Tiere bewohnen, von Affen bis hin zu einer grossen Vielfalt an Vogelarten. An einzigartiger Lage befindet sich unsere Lodge, auf einem schmalen Streifen Land zwischen dem karibischen Meer und den herrlichen Kanälen.

Tortuguero (Quelle: cotravel)

Tortuguero (Quelle: cotravel)

Tag 5: Sarapiqui
Wieder etwas weiter landeinwärts lernen wir die Region Sarapiqui kennen – bezaubernd mit ihrer beeindruckenden Natur, den mit tropischen Pflanzen bedeckten Hügeln und Tälern und malerischen Dörfern. Auf dem Weg dorthin passieren wir riesige Bananenplantagen. Wir schauen den Arbeitern der verschiedenen Gemeinden über die Schulter – über 34'000 Costa-Ricaner sind in der Bananenindustrie beschäftigt. So entsteht ein gesamthafter Eindruck des Alltagslebens auf den Plantagen, des Bildungswesens, des Handels und der umgesetzten Umweltschutzmassnahmen. Stéphane Dähler zeigt Ihnen natürlich auch den Stolz seiner Thurgauer Familie: Von seinem Vater Johann "Ananas-Dähler" gegründet, exportiert heute die Plantage Hacienda Roswitha zwischen 300-400 Tonnen Ananas in alle Welt. Im Büro, der Verpackungsanlage und per Traktor durch die Felder machen wir uns selbst ein Bild der Ananans-Welt. Nach dem Mittagessen lassen wir das Erlebte auf einem Bootsausflug auf dem Río Sarapiqui ausklingen. Mit etwas Glück sichten wir dabei noch einen Brüllaffen.

Tag 6: Sarapiqui
Eine andersartige, weitere Institution mit Schweizer Wurzeln lernen wir mit der Stiftung Edunámica kennen. In St. Gallen gegründet, unterstützt sie bildungsbezogene und humanitäre Projekte zu Gunsten von bedürftigen Kindern und Jugendlichen in Costa Rica. Beim Besuch einer dazugehörigen Schule kommen wir ins Gespräch mit Lehrpersonen und Kindern. Süss geht es danach auf einer traditionellen Kakaoplantage zu, die wir über die längste Hängebrücke der Region erreichen. Im Regenwald Tirimbina sehen wir alle Phasen der Kakaobohnenverarbeitung, unterschiedliche Schokoladenzubereitungen – und probieren natürlich davon.

Brücke im Regenwald Monteverde (Quelle: cotravel)

Brücke im Regenwald Monteverde (Quelle: cotravel)

Tag 7 & 8: La Fortuna
Wieder weiter gegen Westen kommen wir ins nördliche Tiefland. Primärer Nebelwald und Regenwald bedecken den Nationalpark Volcán Arenal, umgeben von unzähligen Flüssen, Wasserfällen und Thermalquellen. Der Park erstreckt sich über 120 km2 und umgibt den gleichnamigen majestätischen, 1'650 m hohen Vulkan. 1968 weckte ein Erdbeben den schlafenden Riesen – derzeit durchläuft er eine Ruhephase, in der aufsteigender Dampf zu sehen ist. Unterwegs besuchen wir die Frauenkommune Juanilama, die sich für die Bewahrung kultureller Traditionen und den Erhalt des Landes einsetzen. Das Mittagessen nehmen wir gemeinsam mit der Gemeinde ein – bei der Zubereitung legen wir selbst auch Hand an. Am Fuss des Vulkans entdecken wir bei einer Wanderung die Schönheiten des Nationalparks und die Thermalpools unseres Hotels sorgen anschliessend für Entspannung.

Tag 9: Tenorio Nationalpark – La Fortuna
Heute widmen wir uns dem benachbarten Nationalpark Volcán Tenorio. Auf unserer Wanderung spazieren wir entlang zweier kristallklarer Bäche, die sich, umgeben von Regenwald, zum Rio Celeste zusammenschliessen. Durch eine chemische Reaktion mit dem Vulkan wird das klare Wasser hellblau. Auch treffen wir einen der schönsten Wasserfälle von Costa Rica an, dazu natürliche heissen Quellen. Vulkanischer Rauch wird bei hohen Temperaturen aus dem Boden des Flusses ausgestossen und erzeugt Schwefelperlen. Etwas ausserhalb des Parks liegt das Maleku Reservat. Rund 600 Indigene leben hier – eine Rarität in einem Land, dessen Einwohner zum überwiegend grossen Teil Mestizen sind und Ureinwohner eine verschwindend kleine Zahl ausmachen. Entsprechend sind ihre Sprache und Kultur vom Aussterben bedroht. Das ihnen zugewiesene Land, um unter sich zu leben, ist zu kleinflächig, um sich mit den dominanten Industriezweigen Landwirtschaft und Viehzucht auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund wird der Tourismus willkommen geheissen, um die eigene Identität nach aussen zu tragen und zu deren Erhaltung beizutragen. Wir besuchen das Reservat und verbringen bei einem gemeinsamen Mittagessen Zeit mit dessen Bewohnern, die uns aus ihrem Leben erzählen.

Faultier (Quelle: cotravel)

Faultier (Quelle: cotravel)

Frosch (Quelle: cotravel)

Frosch (Quelle: cotravel)

Tag 10: La Fortuna – Monteverde
Auf dem Weg ins biologische Reservat Monteverde passieren wir in Pequeña Helvetia – ein kleines Stück Schweiz mitten in den Bergen von Costa Rica an der Laguna Arenal, erbaut vom Hergiswiler Unternehmer Franz Ulrich. Gleich neben dem Hotel Los Heroes, ein typisches Schweizer Chalet, befindet sich der Bahnhof für den Tren Turistico Arenal. Mit dieser Bergbahn – mit Lokomotive, Wagen und Schienen aus dem Waadtland, fahren wir über Brücken und durch Tunnels. Beim Mittagessen auf der Spitze des Hügels amüsieren wir uns im Drehrestaurant à la Schilthorn, das sich alle 40 Min. einmal rundherum dreht. Dieser Platz ist beliebt zum Beobachten von Tukanen, Truthühnern, Stirnvögeln, Karakaras, Grossen Soldatenaras und vielen anderen farbenfrohen Arten. Auch Brüllaffen und  Weissrüssel-Nasenbären sind häufige Besucher. Nach dem Mittagessen geniessen wir bei einer Bootsfahrt über den Arenal See die herrliche Aussicht auf den gleichnamigen Vulkan, bevor wir unser nachhaltiges Hotel in Monteverde mit atemberaubender Sicht auf den Golf von Nicoya erreichen.

Quetzal (Quelle: cotravel)

Quetzal (Quelle: cotravel)

Tag 11: Monteverde
Das Naturschutzgebiet Monteverde ist weltweit für seinen Nebelwald bekannt und zeichnet sich durch seine alpine Landschaft auf 1'400 m ü.M. im Herzen der Cordillera de Tilarán aus. Es ist das Zuhause von mehr als 150 Amphibien und Reptilien, über 500 Arten von Schmetterlingen und mehr als 100 andere Tierarten, unter anderem Jaguare und Pumas, sowie um die 400 Vogelarten. Auf einer Wanderung durch das Reservat erfahren wir mehr über dessen biologische Vielfalt sowie die nordamerikanische kontinentale Wasserscheide, welche die Einzugsgebiete jener Flüsse voneinander trennt, die in verschiedene Ozeane fliessen. Ein unerwartetes, interessantes Gespräch führen wir mit der in Monteverde lebenden Quäkergemeinde, welche als Pazifisten 1950 als elf Familien Alabama verliessen und hierher kamen.

Tag 12 & 13: Carillo
Als verdienten Ausklang unserer Entdeckungsreise verbringen wir die letzten zwei Tage am Strand der Pazifikküste Costa Ricas. Auf unserem Weg zum Playa Carillo durchqueren wir die Provinz Guancaste, die zu den „Blue Zones“ zählt – eine von weltweit fünf Gebieten, in denen es überdurchschnittlich viele Bewohner mit einer hohen Lebenserwartung über neunzig und hundert Jahren gibt. Wir besuchen eine einheimische Familie und erfahren, warum die Ticos als glückliche Menschen zählen und warum gerade die Halbinsel Nicoya zu den Blue Zones gehört. Den Rest der Zeit verbringen wir nach eigenem Gusto in unserem schön gelegenen Hotel.

Tag 14: Carillo – San José
Wir nehmen Abschied von der schönen Pazifikkünste und fahren zurück in die Landeshauptstadt, wo wir bei unserem Abschiedsessen mit lokaler Musik auf die verschiedenen Eindrücke des Landes anstossen.

Tag 15 & 16: San José – Zürich
Der Morgen steht im Zeichen der Hauptstadt Costa Ricas. Auf einer Rundfahrt lernen wir Plätze, das Nationalmuseum und die schlichte, aber doch eindrückliche Catedral Metropolitana kennen. Wir erfahren im beeindruckenden Nationaltheater, wie sich eine spanische Primadonna und die lokalen Kaffeebarone für die Entstehung des Kulturtempels verantwortlich zeichneten. Am Nachmittag treten wir unseren Direktflug zurück in die Schweiz an und landen in Zürich am Vormittag des letzten Reisetages.

Highlights

Naturwunder: Vulkane, Regenwälder, ein hellblauer Fluss, Wasserfälle, Traumstrände, fruchtbarer Boden und Tierparadiese.
Schweiz Zentralamerikas: Nicht umsonst trägt Costa Rica diesen Beinamen – man ist stolz auf die Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und gute Organisation des Landes. Hier und da treffen Sie auf dieser Reise sogar auf Spuren pionierhafter Schweizer Unternehmer.
Authentische Begegnungen: Sie sprechen mit Menschen in einer Frauenkommune, einer Schule, einem Eingeborenen-Reservat, einer ausgewanderten Quäkergemeinde und der Blue Zone, einer der weltweit fünf Regionen, wo die Bewohner höchste Langlebigkeit geniessen.
Nachhaltigkeit: Verschiedene Projekte und Institutionen zeichnen sich durch ihren Nachhaltigkeitsgedanken aus. Sie treffen Botschafter der Nachhaltigkeitsinitiative Ecovida und bekommen Einblick in die Stiftung Edunamica.
Idyllischer Ausklang: Nach einer Reihe beeindruckender Unterkünfte lassen Sie es sich an einem der schönsten Strände Costa Ricas zum Schluss Ihrer Reise besonders gut gehen.

Stéphane Dähler

Der ausgewanderte Thurgauer ist in Costa Rica mit seinen Geschwistern vor über zehn Jahren ins Ananasgeschäft des Vaters, Ananas-König Johann Dähler, eingestiegen. Als Landwirt sowie spezialisierter Reiseveranstalter verfügt er über ein interessantes Kontaktnetz. Er begleitet die Gruppe 5 Tage.

Ausgewählte Vortragsthemen
• Stellenwert der Landwirtschaft für den Wohlstand des Landes
• Bedeutungsgewinn des Nachhaltigkeitsgedankens im Tourismus·  •Verhältnis Costa Ricas zu Nachbarländern

Reiseformalitäten

Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Costa Rica einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und mindestens zwei leere Seiten aufweist.

Reisedatum

Reisetermin: 1. – 16. Mai 2020
Reisedauer: 16 Tage

Das abopass-Angebot

Preis der 16-tägigen Reise

Preis für Abonnenten CHF 7'450.—
Preis für Nichtabonnenten CHF 7'650. —

(inkl. Flugtaxen von CHF 525.-, Stand August 2019)
Der Einzelzimmerzuschlag beträgt CHF 1‘200.-.

Leistungen inbegriffen

• Internationale Flüge, Transfers und Transport, Hotelunterkünfte (Basis Doppelzimmer mit Halbpension), Eintritte
• sämtliche Trinkgelder für lokale Leistungsträger
• Fachvorträge und Begleitung durch Stéphane Dähler an 5 Reisetagen
• cotravel Reiseleitung
• ausführliche Reisedokumentation, Audiosystem auf Rundgängen

Nicht inbegriffen: allfällige Impfungen, Getränke, Versicherungen, persönliche Auslagen. Einzelzimmerzuschlag CHF 1‘200.-.

Beratung und Buchung

Die Reise können Sie über das Bestellformular buchen oder mit der Angabe des Promotionscode "abopass" beim Reisebüro direkt.

Bestellformular

cotravel, DER Touristik Suisse AG

cotravel, DER Touristik Suisse AG
Gerbergasse 26
4001 Basel

Tel. 061 308 33 00
www.cotravel.ch