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Geheimnisvoller Oman - November 2021

Mit Nahostkorrespondent Michael Wrase – 12.11.-24.11.21

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Preis für Abonnenten CHF 7'450.- statt CHF 7'650.-

Oman Balat Sayt Bergdorf

Oman Balat Sayt Bergdorf

© cotravel

Üppige grüne Oasen und Weihrauchspuren im Sand
Stille Wüstenszenarien mit 4x4 Erlebnissen auf roten Dünen, abgelegene Bergdörfer inmitten fruchtig-farbenfroher Plantagen, einsame Küstenabschnitte am Golf von Oman und majestätische Bauwerke umgeben von belebten Souks. Mittendrin: die geschichtlichen und duftenden Spuren des einstigen Luxusgutes Weihrauch, dessen Handelsroute Ost und West verband und der Region Ruhm und Reichtum bescherte.

Informationen Covid-19

Alle Informationen zum Covid-19-Schutzkonzept finden Sie auf www.dertouristik.ch.

Reiseprogramm

Tag 1: Zürich – Dubai
Am Abend fliegen wir mit Emirates in die Vereinigten Arabischen Emirate und landen am nächsten Tag frühmorgens in Dubai.

Tag 2: Dubai – Khasab
Nach Ankunft verlassen wir die VAE bereits wieder – die Fahrt geht entlang der gewundenen Küstenstrasse, vorbei an faszinierenden Landschaften, zur nördlichsten Spitze der Arabischen Halbinsel. Hier befinden wir uns im Gouvernement Musandam, Staatsgebiet und Exklave des Omans. Geopolitisch und strategisch bedeutungsvoll an der Strasse von Hormus gelegen, verbindet sie den Persischen mit dem Golf von Oman und trennt mit nur 30 Seemeilen den hiesigen Boden vom gegenüberliegenden Iran. Am Nachmittag entdecken wir die eindrucksvolle Berglandschaft der Halbinsel. Auf unserem Ausflug mit 4x4 Jeeps zum Jebel Harim gelangen wir zu ursprünglichen Bergdörfern, üppigen Akazienwäldern und malerischen Wadis.

Tag 3: Khasab (Dhau-Fahrt)
An Bord eines traditionellen Dhau-Segelboots kreuzen wir von Khasabs Hafen aus entspannt durch die atemberaubenden Fjorde von Musandam, dem „Norwegen Arabiens“. Allah habe hier zu Anbeginn der Zeiten Burgen aus Felsen gebaut, erzählen sich die Einheimischen. Wir halten nach Delfinen Ausschau, die sich gerne in diesem warmen Gewässer vergnügen. Wir passieren die Strasse von Hormus, segeln vorbei an malerischen Dörfern und ankern schliesslich bei der berühmt- berüchtigten Telegraph Island, wo jeder der dort stationierten englischen Soldaten im 19. Jh. in Einsamkeit und Hitze seinen Verstand verlor. Wir schätzen uns glücklich, hier entspannt schwimmen und schnorcheln zu können. Abends kehren wir nach Khasab zurück.

Maskat, Hauptstadt Oman

Maskat, Hauptstadt Oman

© cotravel

Tag 4: Khasab – Maskat
Hoch über dem ehemals wichtigsten Wasserhandelsweg Europas nach Indien fliegen wir südöstlich nach Maskat. Von Bergen umgeben liegt die Hauptstadt Omans in einer malerischen Bucht. Im Stadtteil Matrah besuchen wir den farbenfrohen Souk, der als einer der schönsten Märkte der Golfstaaten gilt. Beim beeindruckenden Al-Alam-Sultanspalast und den portugiesischen Festungen Jalani und Mirani legen wir ebenfalls einen Fotostopp ein. Das architektonisch interessante Bait al-Zubair-Museum gewährt indes einen umfassenden Einblick in verschiedene Lebensbereiche der Omanis und die Kunstgeschichte des Landes. Gegen Abend, wenn die Stadt ins Rot der untergehenden Sonne getaucht wird, denken wir daran, wie noch bis vor vierzig Jahren bei Sonnenuntergang die Tore Maskats geschlossen wurden – als wäre die Zeit im Mittelalter stehengeblieben. Beim traditionellen Abendessen stösst unser Fachreferent Michael Wrase zu uns, der bis zum Ende der Reise aus seinem Wissensfundus als Nahostkorrespondent von Land und Leuten erzählen wird.

Wadi Bani Khalid

Wadi Bani Khalid

© cotravel

Tag 5: Maskat – Wadi Bani Khalid – Wahiba Sands
Richtung Süden besuchen wir das Wadi Bani Khalid – ein aussergewöhnliches Beispiel der typischen Wüstentrockentälern, die nach Regenfällen im Einzugsgebiet viel Wasser führen und somit über Jahre tiefe Schluchten in die Landschaft graben. Wir erblicken schattenspendende Palmen, glasklares türkisblaues Wasser – ein wunderbarer Kontrast zur kargen, beigefarbenen Umgebung. Die roten und weissen Dünen von Wahiba Sands erklimmen wir per 4x4 Gefährt auf einer Spritztour, von wo aus sich uns atemberaubende, fotogene Ausblicke über den unendlichen Sand bieten. Hier leben in traditioneller Art nomadische Wüstenbewohner. Zu Gast bei einem Beduinen erfahren wir mehr über ihren Alltag und ihre Gewohnheiten. Unter dem unendlichen Sternenhimmel geniessen wir in unserem Wüstencamp ein traditionelles omanisches Nachtessen am Lagerfeuer, wo Michael Wrase die Zeiten des Gewürz- und Weihrauchhandels aufleben lässt, bevor wir uns in die komfortablen Zelte zurückziehen.

Sandy Desert Wahiba

Sandy Desert Wahiba

© cotravel

Tag 6: Wahiba Sands – Bahla – Jabreen – Jabal Shams
Wir setzen unseren Aufenthalt in Wüstengebieten fort. Die Festung von Bahla aus dem 13./14. Jh. gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, auch dank ihrer imposanten Architektur des islamischen Mittelalters. Ihre ca. 12 km lange Stadtmauer mit Terrassen, Öffnungen um Schüsse abzugeben und Wachhäusern bot dem Fort Schutz. Sie liegt eingebettet in der Bahla Oase, ein frischer Anblick von grünen Palmen, traditionellen Souks, alten Gassen und Moscheen. Als nächstes fahren wir zur Festung von Jabreen. Ursprünglich im 17. Jh. als Sommerresidenz des Sultans erbaut, fungierte sie bei der Verlegung des Regierungssitzes nach Jabreen als politisches Zentrum. In dieser Zeit, wo auch vermehrt Konflikte nicht ausblieben, wurde die Festung mit zusätzlichen Mauern und Wehrtürmen verstärkt. Von allen 55 Räumen über drei Etagen sticht der «Sonne und Mond Raum» hervor mit wundervoller islamischer Kalligraphie an der Decke. Den Rest des Tages verbringen wir in unserem rustikalen Resort mit weitläufiger Aussicht.

Tag 7: Jabal Shams – Jabal Akhdar Gebirge
Erneut unterwegs mit 4x4 Fahrzeugen überqueren wir auf spektakulären Bergstrassen das Jabal Akhdar – das Grüne – Gebirge, bekannt für seine imposanten Landschaften und die Gastfreundschaft seiner Bewohner. Diese erleben wir selbst bei einem familiären Mittagessen auf einer lokalen Farm. Wir erkunden Teile der fruchtbaren Region auf einer Wanderung durch Dörfer und Plantagen, werden hier doch – auf in Schwerstarbeit angelegten Terrassen – Feigen, Granatäpfel, Trauben, Pfirsiche, Oliven, Zitronen und Walnussbäume angebaut. Auch Rosen – aus ihren Blüten wird das berühmte Jabal-Rosenwasser destilliert. Das einzigartige Falaj-Bewässerungssystem fällt uns auf, dessen frisches Wasser aus Bergquellen eine ganzjährige Wasserversorgung sicherstellt. Bei den fossilen Wasserfällen bewundern wir die Calcit-Ablagerungen auf den wasserbenetzten Kalksteinformationen und bei einer geologischen Ausgrabung finden wir beim Anblick einer freigelegten schwarzen Erdschicht Spuren des örtlichen Massenaussterbens an der Perm-Trias-Grenze vor über 250 Millionen Jahren.

Tag 8: Jabal Akhdar Gebirge – Nizwa – Maskat
Nizwa, die ehemalige Hauptstadt, ist auch heute noch politisches und religiöses Zentrum des Sultanats. Seit Jahrhunderten ein aktiver Handelsplatz, finden hier Einheimische wie auch Besucher aus aller Welt interessante Waren – auf dem Souk, einer der landesweit grössten seiner Art, erblicken, riechen und hören wir Rinder, Gewürze, Silberschmuck und die berühmten Krummdolche der Region. Auf dem wöchentlichen Viehmarkt erleben wir, wie Händler aus den umliegenden Dörfern ihre Esel, Ziegen oder Hühner anbieten. Architektur und Ausmasse des Forts zeugen von wirtschaftlichen und militärischen Erfolgen der frühen Yaruba- Dynastie des 17. Jh.. Unser Mittagspicknick nehmen wir in Bilad Sayt ein, einem der schönsten Dörfer des Hajar Gebirges. Über die weite Berglandschaft geht es nun zurück Richtung Maskat: vorbei an märchenhaften Dörfern, entlang des Wadi Bani mit seinen Kalksteinhängen und Plantagen sowie durch die bekannte Snake Gorge mit ihren Wasserfällen und Felsenpools.

Qabus-Moschee

Qabus-Moschee

© cotravel

Tag 9 & 10: Maskat – Salalah
Noch in Maskat besichtigen wir die gigantische, mit Marmor verkleidete Sultan Qabus-Moschee. Ein weiteres prächtiges Bauwerk sehen wir mit dem von rosafarbenem Kalkstein umfasste Opernhaus, eines der wenigen in den Golfstaaten. Am Nachmittag fliegen wir in das südlich gelegene Salalah, wo wir die folgenden vier Nächte im schönen 5*Hotel direkt am Meer verbringen. Das Thema Weihrauch dominiert hier unsere Sinne. Michael Wrase fasst für uns die Epochen dessen Gewinnung und Handels zusammen. Im wunderbaren Museum erfahren wir, wie Weihrauchhandel und maritime Stärke dieser Region im 12. Jh. zu einer Blütezeit verhalfen. Eine Führung durch das alte Stadtzentrum, Haffah, mit seinen unzähligen Obstständen bringt uns zur imposanten Sultansmoschee. Nach einer Stärkung mit frischem Kokosnusswasser sehen wir uns Al Husn Palace an, den offiziellen Palast des Sultans. Im Souk entdecken wir verschiedene Weihrauchvariationen hoher Qualität sowie weitere Souvenirs der Dhofar-Region. Die Abende lassen wir am traumhaften weissen Sandstrand ausklingen.

Tag 11: Ost-Salalah
„Arabia felix“ wurde das heutige Gebiet des Dhofar-Gouvernements genannt, dessen Reichtum dank des wertvollen Harzes unermesslich gewesen sein soll. Im etwas östlich von Salalah gelegenen Küstenstädtchen Taqah, bekannt für seine getrockneten Sardinen, sehen wir traditionelle alte Dhofari-Häuser und besuchen das Taqah Castle, ehemals offizielle Residenz des Gouverneurs. Ganz in der Nähe befinden sich die Ruinen der antiken Stadt Khor Rori, östlichster Posten des einstigen Hadramawt-Reichs und ehemaliges Zentrum des Weihrauchhandels auf der Route zwischen Mittelmeer und Indien. Die malerische Fahrt führt uns weiter nach Mirbat, der alten Hauptstadt von Dhofar und dem Beginn des Weihrauchpfades. Wir schlendern durch die von alten omanischen Häusern gesäumten Strassen und besuchen das "Doppelkuppelgrab von Bin Ali" – ein klassisches Beispiel mittelalterlicher Architektur. Auch in Michael Wrases Ausführungen nimmt Dhofar, mit dessen Anstrengungen zum heutigen Status relativer Unabhängigkeit, einen prominenten Platz ein. Auf dem Rückweg erkunden wir das immergrüne Wadi Darbat bei einem entspannten Spaziergang entlang des Wadi- Bettes. Vorbei an üppigen grünen Gemüse- und Früchteplantagen führt unser Weg zurück nach Salalah, wo wir erneut Zeit zur Entspannung am Strand finden.

Tag 12: West-Salalah
Im Qara-Gebirge begegnen wir auf steilen Bergstrassen Kamel- und Viehherden, bevor wir zum Grab des Propheten Hiob gelangen und dessen legendäre Geschichte erfahren. Unser Weg führt weiter an die Küste, zum Strand von Mughsail, wo der weisse Sand das tiefe Blau des Ozeans berührt und bei Flut Wellen durch die natürlichen "Blow Holes" strömen. Bei einer kleinen Wanderung sehen wir historische Weihrauchbäume, die in ihrem natürlichen Lebensraum tief in den Tälern wachsen und die trockene, zerklüftete Landschaft bedecken. Zurück in Salalah angekommen, untermalt Michael Wrase unser Abschiedsabendessen mit modernen Märchen aus 1001 Nacht.

Tag 13: Salalah – Dubai – Zürich
Mit Abflug in den frühen Morgenstunden reisen wir über Dubai zurück nach Zürich.

Strand von Mughsail

Strand von Mughsail

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Ihr Fachreferent Michael Wrase

Michael Wrase

Michael Wrase

© cotravel

Michael Wrase ist seit 1982 Nahost-Korrespondent und lebte während des libanesischen Bürgerkrieges lange in Beirut und Damaskus. 1987 zog es ihn in die Republik Zypern, von wo aus er regelmässig die Länder des Mittleren Ostens bereist. Seine Berichte und Reportagen erscheinen in verschiedenen Schweizer und deutschen Tageszeitungen.

Michael Wrase teilt mit Ihnen während 8 Tagen sein profundes Wissen über Land und Leute in täglichen Referaten zu kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Themen. Er ist unterwegs auch immer wieder gerne für weitere Gespräche offen und erleichtert Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung.Aktuelle Anlässe können es notwendig machen, dass der Fachreferent seiner Pflicht nachgehen und für seine Arbeitgeber Bericht erstatten muss. Es kann also vorkommen, dass Referate auf andere Tage verschoben werden. Gleiches gilt für die erwähnten Gesprächspartner vor Ort. Sollte Ihr Fachreferent nachweislich krank werden, ist cotravel verpflichtet, dass ein gleichwertiger, kompetenter Ersatz gestellt wird.

Fjorde von Musandam

Fjorde von Musandam

© cotravel

AUF EINEN BLICK

• Reisetermin: 12. – 24. November 2021
• Reisedauer: 13 Tage
• Mind. 15 Teilnehmer/innen
• Max. 25 Teilnehmer/innen

Pauschalpreis (Doppelzimmer)
• für Abonnenten: CHF 7'450.–
• für Nicht-Abonnenten: CHF 7'650.–

Zusätzlich buchbar
• Einzelzimmerzuschlag: CHF 1'150.–

Ausgewählte Vortragsthemen
• Geschichte des Gewürz- und Weihrauchhandels im Oman
• Bedeutungsvolle Strasse von Hormus und geopolitische Beziehungen des Mittleren Ostens
• Stellenwert des Schwarzen Goldes im Wüstenstaat

Enthaltene Leistungen
• internationale Flüge in der Economy-Klasse (inkl. Flugtaxen von CHF 90.-, Stand April 2021)
• Inlandflüge
• alle Transfers
• Hotelunterkünfte auf der Basis Doppelzimmer
• 1 Übernachtung im Wüstencamp
• Frühstück und eine weitere Mahlzeit pro Tag
• andere Transportmittel (4x4 Fahrzeuge)
• Visagebühren
• alle Eintritte und Gebühren
• Trinkgelder für lokale Leistungsträger
• Fachvorträge und Begleitung durch Michael Wrase an 8 Reisetagen
• Begleitung durch lokale, Deutsch sprechende Reiseleiter
• cotravel Reiseleitung

Nicht inbegriffen:
• allfällige Impfungen oder Einreisevoraussetzungen
• Getränke
• Versicherungen
• persönliche Auslagen

Reiseinformationen

Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate und den Oman einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückflugdatum hinaus gültig sein muss. Das Visum für die Vereinigten Arabischen Emirate erhalten Sie direkt bei der Einreise. Für den Oman ist ein elektronisches Visum nötig, welches cotravel für Sie einholt. Cotravel wird einige Angaben über Ihre Person bereits im Voraus anfragen. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, sollten Sie einen israelischen Stempel im Pass haben. Die Bearbeitung sowie die Visumkosten sind im Arrangement bereits inbegriffen.

Detailübersicht

CH Media Oman November 2021.pdf

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Weitere Informationen: www.cotravel.ch

Beratung und Buchung
cotravel, DER Touristik Suisse AG
Herostrasse 12
8058 Zürich
Tel. 061 308 33 00
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