Oman Balat Sayt Bergdorf (Quelle: cotravel)

Oman Balat Sayt Bergdorf (Quelle: cotravel)

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13 Tage Oman - März/November 2020

Mit Nahostkorrespondent Michael Wrase
7.-19. März 2020 / 14.-26. November 2020

Chiara Temmel
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für Abonennten CHF 7'750.- statt CHF 7'950.-

Üppige grüne Oasen und Weihrauchspuren im Sand

Stille Wüstenszenarien, abgelegene Bergdörfer, einsame Küstenabschnitte am Golf von Oman und majestätische Bauwerke umgeben von farbenfrohen Souks. Mittendrin: die Spuren eines einstigen Luxusguts, dessen Handelsroute Ost und West verband und der Weihrauchregion Ruhm und Reichtum bescherte.

Reiseprogramm

Hier können Sie die Reiseunterlagen als PDF herunterladen.

PDF Reiseunterlagen Geheimnisvoller Oman

Tag 1: Zürich – Dubai
Am Abend fliegen wir mit Emirates in die Vereinigten Arabischen Emirate und landen am nächsten Tag frühmorgens in Dubai.

Tag 2: Dubai – Khasab
Nach Ankunft verlassen wir die VAE bereits wieder – die Fahrt geht entlang der gewundenen Küstenstrasse, vorbei an faszinierenden Landschaften, zur nördlichsten Spitze der Arabischen Halbinsel. Hier befinden wir uns im Gouvernement Musandam, Staatsgebiet und Exklave des Oman. Geopolitisch und strategisch bedeutungsvoll an der Strasse von Hormus gelegen, verbindet sie den Persischen mit dem Golf von Oman und trennt mit nur 30 Seemeilen den hiesigen Boden vom gegenüberliegenden Iran – das ideale Setting, um von Fachreferent Michael Wrase Hintergründe über die Beziehungen der beiden einflussreichen Regionen des Orients zu erfahren. Am Nachmittag entdecken wir die eindrucksvolle Berglandschaft der Halbinsel. Auf unserem Ausflug mit 4x4 Jeeps zum Jebel Harim gelangen wir zu ursprünglichen Bergdörfern, üppigen Akazienwäldern und malerischen Wadis.

Fjorde von Musandam (Quelle: cotravel)

Fjorde von Musandam (Quelle: cotravel)

Tag 3: Khasab (Dhau-Fahrt)
An Bord eines traditionellen Dhau-Segelboots kreuzen wir von Khasabs Hafen aus entspannt durch die atemberaubenden Fjorde von Musandam, dem „Norwegen Arabiens“. Allah habe hier zu Anbeginn der Zeiten Burgen aus Fels gebaut, erzählen die Einheimischen. Heute halten wir aber lieber nach Delfinen Ausschau, die sich gerne in diesem warmen Gewässer vergnügen. Wir passieren die Strasse von Hormus, fahren vorbei an malerischen Dörfern und ankern schliesslich bei der berühmt-berüchtigten Telegraph Island, wo jeder der dort stationierten englischen Soldaten im 19. Jh. in Einsamkeit und Hitze seinen Verstand verlor. Wir schätzen uns glücklich, hier entspannt Schwimmen und Schnorcheln zu können. Abends kehren wir nach Khasab zurück.

Maskat, Hauptstadt Oman (Quelle: cotravel)

Maskat, Hauptstadt Oman (Quelle: cotravel)

Tag 4: Khasab – Maskat
Hoch über dem ehemals wichtigsten Wasserhandelsweg Europas nach Indien fliegen wir südöstlich nach Maskat. Von Bergen umgeben liegt die Hauptstadt Omans in einer malerischen Bucht. Der einstige Gewürzhandelshafen ist allerdings mit der Machtübernahme des heutigen Sultans zu einer modernen Musterstadt geworden. Beim schmackhaften, original arabischen Kaffee weiht uns Michael Wrase in die Geschichte des Gewürz- und Weihrauchhandels ein. Im Stadtteil Matrah besuchen wir den farbenfrohen Souk, der als einer der schönsten Märkte der Golfstaaten gilt. Beim beeindruckenden Al-Alam-Sultanspalast und den portugiesischen Festungen Jalani und Mirani legen wir ebenfalls einen Fotostopp ein. Das architektonisch interessante Bait al-Zubair-Museum gewährt indes einen umfassenden Einblick in verschiedene Lebensbereiche der Omanis und die Kunstgeschichte des Landes. Gegen Abend, wenn die Stadt ins Rot der untergehenden Sonne getaucht wird, denken wir daran, wie noch bis vor vierzig Jahren bei Sonnenuntergang die Tore Maskats geschlossen wurden – als wäre die Zeit im Mittelalter stehengeblieben.

Wahiba Wüste (Quelle: cotravel)

Wahiba Wüste (Quelle: cotravel)

Wadi Bani Khalid (Quelle: cotravel)

Wadi Bani Khalid (Quelle: cotravel)

Tag 5: Maskat – Wadi Bani Khalid – Wahiba Sands
Der heutige Tag bringt uns Richtung Süden. Das Wadi Bani Khalid fasziniert mit seinem, von schattenspendenden Palmen umgebenen, glasklaren türkisblauen Wasser. Der Anblick bietet einen wunderbaren Kontrast zur kargen, beigefarbenen Landschaft. Je nach Gezeitenstand und Regenfällen kann in diesem magischen Wasser auch geschwommen werden. Ein Wadi ist ein Trockental in Wüstengebieten, welches jeweils nach Regenfällen im Einzugsgebiet viel Wasser führt und somit über Jahre tiefe Schluchten in die Landschaft gegraben hat. Unsere Reise führt uns weiter südlich zu den roten und weissen Dünen von Wahiba Sands. Nach einer eindrücklichen Fahrt durch die bis zu 200 Meter hohen Dünen tauchen wir ein in das Leben der hiesigen Beduinen. Zu Gast bei den nomadischen Wüstenbewohnern erfahren wir mehr über deren Alltag und Gewohnheiten. Im Wüstencamp geniessen wir unter dem unendlichen Sternenhimmel ein traditionelles omanisches Nachtessen am Lagerfeuer, bevor wir uns in die komfortablen Zelte zurückziehen.

Jebel Akhadar (Quelle: cotravel)

Jebel Akhadar (Quelle: cotravel)

Tag 6: Wahiba Sands – Jebel Akhdar
Wir verlassen die Dünenlandschaft und bewegen uns Richtung Norden. Das Gebirgsmassiv Jebel Akhdar – grüner Berg – ist bekannt für seine Schluchten, omanischen Dörfer und landwirtschaftlichen Terrassen. Auf der Fahrt in die karge Berglandschaft besuchen wir eines der schönsten Wadis des Landes. Das Wadi Bani Habib liegt in einem fast 30 km langen, ausgetrockneten Flussbett; umgeben von lieblich in die Landschaft eingebetteten Dörfern. Über steile Treppen, vorbei an Walnuss-, Pfirsich- und Granatapfelbäumen gelangen wir ins verlassene Lehmhüttendorf und staunen über die Kunst der omanischen Baumeister, deren Werk sich auch heute noch an die steilen Bergflanken schmiegt. Im berühmten Ruinendorf blicken wir zurück in die Vergangenheit. Im Laufe des Tages erfahren wir mehr zu den berühmten Rosen von Jebel Akhdar - seit Jahrhunderten fangen die dortigen Bauern das intensive Aroma der blassrosa gefärbten Blütenblätter in kostenbarem Rosenwasser ein. Wir übernachten auf einem Plateau und lassen unseren Blick über die herrlichen Täler schweifen.

Tag 7: Jebel Akhdar - Nizwa
Erneut unterwegs mit 4x4 Fahrzeugen überqueren wir auf spektakulären Bergstrassen das Gebirge. Auf einer lokalen Farm erleben wir die omanische Gastfreundschaft bei einem familiären Mittagessen. Hier erkunden wir das einzigartige Falaj-Bewässerungssystem, das in den trockenen Wüstengebieten für eine ganzjährige Wasserversorgung sorgt. Gute Gelegenheit für Michael Wrase, uns mehr über die Wichtigkeit des Wassers im Wüstenstaat zu erklären. Nach dem Mittagessen besuchen wir die UNESCO geschützte Festung von Bahla. Die längste Stadtmauer des Omans umgibt das imposante Wehrgebäude. Abends treffen wir in der Oasenstadt Nizwa ein.

Tag 8: Nizwa - Maskat
Nizwa, die ehemalige Hauptstadt, ist auch heute noch politisches und religiöses Zentrum des Sultanats. Seit Jahrhunderten ein aktiver Handelsplatz, finden hier Einheimische wie auch Besucher aus aller Welt interessante Waren: Gewürze, Rinder, die berühmten Krummdolche der Region sowie schillernden Silberschmuck. Auf dem wöchentlichen Ziegenmarkt erleben wir das quirlige Handeln hautnah. Optischer Höhepunkt ist das mächtige Fort aus dem 17. Jh. – von der Kanonenplattform des 23 m hohen Turms bietet sich uns ein unvergesslicher Panoramablick. Danach geht es über die weite Berglandschaft zurück Richtung Maskat: vorbei an märchenhaften Dörfern, wie das im typisch arabischen Stil erbaute Bilad Sayt, entlang des Wadi Bani Awf mit seinen Kalksteinhängen und Plantagen sowie durch die bekannte Snake Gorge mit ihren Wasserfällen und Felsenpools.

Qabus-Moschee (Quelle: cotravel)

Qabus-Moschee (Quelle: cotravel)

Tag 9-10: Maskat – Salalah
Am Morgen besichtigen wir die gigantische, mit Marmor verkleidete, Sultan Qabus-Moschee. Das von rosafarbenen Kalkstein umfasste Opernhaus ist eines der wenigen der Golfstaaten und zeigt ein weiteres prächtiges Bauwerk. Am Nachmittag fliegen wir in das südlich gelegene Salalah, wo wir die folgenden drei Nächte im schönen 5*Hotel direkt am Meer verbringen. In Salalah gehen wir der faszinierenden Geschichte des kostbaren Handelsgutes und seiner Bedeutung für die Region sowie der omanischen Schifffahrt im Weihrauch-Museum nach. Eine Stadtführung bringt uns, vorbei an unzähligen Obstständen, zu den imposanten Moscheen. Nach einer Stärkung mit frischem Kokosnusswasser, sehen wir uns den offiziellen Sultanspalast an und bestaunen die verschiedenen Weihrauchvariationen im farbenfrohen Souk. Die Abende lassen wir am traumhaften weissen Sandstrand ausklingen.

Tag 11: Ost-Salalah
Der heutige Tag steht erneut im Mittelpunkt des Weihrauchs. „Arabia felix“ wurde das heutige Gebiet des Dhofar-Gouvernements genannt, dessen Reichtum dank des wertvollen Harzes unermesslich gewesen sein soll. Im etwas östlich von Salalah gelegenen Küstenstädtchen Taqa, bekannt für seine getrockneten Sardinen, sehen wir traditionelle alte Dhofari-Häuser und besuchen das Taqa Castle, ehemals offizielle Residenz des Gouverneurs. Ganz in der Nähe befinden sich die Ruinen der antiken Stadt Khor Rori, östlichster Posten des einstigen HadramautReichs und ehemaliges Zentrum des Weihrauchhandels auf der Route zwischen Mittelmeer und Indien. Die malerische Fahrt führt uns weiter nach Mirbat, der alten Hauptstadt von Dhofar und dem Beginn des Weihrauchpfades. Wir schlendern durch die von alten omanischen Häusern gesäumten Strassen und besuchen das "Doppelkuppelgrab von Bin Ali" – ein klassisches Beispiel mittelalterlicher Architektur. Auf dem Rückweg erkunden wir das immergrüne Wadi Darbat bei einem entspannten Spaziergang entlang des Wadi-Bettes. Vorbei an üppigen grünen Gemüse- und Früchteplantagen führt unser Weg zurück nach Salalah.

Tag 12: West-Salalah
Im Qara-Gebirge begegnen wir auf steilen Bergstrassen Kamel- und Viehherden, bevor wir zum Grab des Propheten Hiob gelangen und dessen legendäre Geschichte erfahren. Unser Weg führt weiter an die Küste, zum Strand von Mughsail, wo der weisse Sand das tiefe Blau des Ozeans berührt und bei Flut Wellen durch die natürlichen "Blow Holes" strömen. Bei einer kleinen Wanderung sehen wir historische Weihrauchbäume, die in ihrem natürlichen Lebensraum tief in den Tälern wachsen und die trockene, zerklüftete Landschaft bedecken. Zurück in Salalah angekommen, lassen wir beim Abschiedsabendessen die eindrücklichen Erlebnisse Revue passieren.

Strand von Mughsail (Quelle: cotravel)

Strand von Mughsail (Quelle: cotravel)

13. Tag: Rückreise nach Zürich.

Michael Wrase

Seit Jahrzehnten bereist er in seiner Funktion als Nahostkorrespondent die Länder des Nahen Ostens. Dank seiner Vernetzung in der Region ermöglicht er Ihnen Treffen und Gespräche mit Einheimischen und Angehörigen anderer Volksgruppen. Er begleitet die Gruppe während sieben Tagen.

Ausgewählte Vortragsthemen
• Geschichte des Gewürz- und Weihrauchhandels im Oman
• Bedeutungsvolle Strasse von Hormus und geopolitische Beziehungen des Mittleren Ostens
• Stellenwert des Schwarzen Goldes im Wüstenstaat

Highlights

• Wüstenjuwel Oman: Nebst dem prächtigen Maskat erleben Sie eine der eindrücklichsten Sandwüsten der Welt mit einer Übernachtung im komfortablen Wüstencamp.
Grüne Oasen: In der einzigartigen Gebirgslandschaft von Jebel Akhdar staunen Sie über ursprüngliche Bergdörfer, prächtige Wadis mit reichen Obstbäumen und jahrhundertealte Bewässerungssysteme.
Einblicke in den Orient: Michael Wrase teilt sein breites Wissen über den Mittleren Osten bei täglichen Referaten und ermöglicht Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung.
Strasse von Hormus: Zwischen omanischer Exklave, der skurrilen Telegraph Island und der Südküste des Iran halten Sie in der Idylle der arabischen Fjorde nach Delfinen Ausschau.
Arabia felix: Der Weihrauch als wertvolles Exportgut bescherte dem omanischen Süden Reichtum und Legenden. Sie suchen ehemalige Stätten entlang der Handelsstrasse zwischen Ost und West auf.

Reiseformalitäten

Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate und den Oman einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückflugdatum hinaus gültig sein muss. Das Visum für die Vereinigten Arabischen Emirate erhalten Sie direkt bei der Einreise. Für den Oman ist ein elektronisches Visum nötig, welches cotravel für Sie einholt. Cotravel wird einige Angaben über Ihre Person bereits im Voraus anfragen. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, sollten Sie einen israelischen Stempel im Pass haben. Die Bearbeitung sowie die Visumkosten sind im Arrangement bereits inbegriffen.

Reisedaten

7. – 19. März 2020
14. – 26. November 2020

Reisedauer: 13 Tage

Das abopass-Angebot

Preis der 13-tägigen Reise

für Abonnenten: CHF 7‘750.-
für Nicht-Abonnenten: CHF 7‘950.-

(inkl. Flugtaxen von CHF 77.-, Stand Oktober 2019)
Der Einzelzimmerzuschlag beträgt CHF 1'150.-.

Leistungen inbegriffen

• Internationale und nationale Flüge, Transfers und Transport, Hotelunterkünfte (Basis Doppelzimmer mit Halbpension), Eintritte
• sämtliche Trinkgelder für lokale Leistungsträger
• Fachvorträge und Begleitung durch Michael Wrase an 7 Reisetagen
• lokale, Deutsch sprechende Reiseleiter, cotravel Reiseleitung
• ausführliche Reisedokumentation

nicht inbegriffen: allfällige Impfungen, Getränke, Versicherungen, persönliche Auslagen. Einzelzimmerzuschlag CHF 1‘150.-.

Beratung und Buchung

Die Reise können Sie über das Bestellformular buchen oder mit der Angabe des Promotionscode "abopass" beim Reisebüro direkt.

Bestellformular

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cotravel, DER Touristik Suisse AG
Gerbergasse 26
4001 Basel

E-Mail: cotravel@cotravel.ch
Tel. 061 308 33 00
www.cotravel.ch

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Michael Dietrich