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Zelten am Open Air Frauenfeld: Vom eigenen Plumpsklo und der pflegeleichten Zöpfchen-Frisur

Am Openair Frauenfeld tragen Festivalbesucher eher Sneakers als Gummistiefel. Gezeltet wird aber trotzdem. TZ-Redaktor Mario Testa hat sich umgesehen.
Mario Testa

Das grüne Zelt fällt auf. Es ist deutlich höher als breit und passt so überhaupt nicht in die Welt aus Pavillons und Iglus. «Das ist unser WC-Zelt», sagt Marvin stolz. Der 24-Jährige ist mit seinen vier Kollegen aus dem Deutschen Göppingen angereist und selbst schon zum siebten Mal am Open Air Frauenfeld. Auf die Idee mit der eigenen Toilette ist sein Kumpel Patrick gekommen:

«Wir hatten das auf einem anderen Festival schon mal dabei. Und unterdessen ist es mir sehr wichtig, deshalb haben wir es auch nach Frauenfeld mitgenommen».

Der 28-jährige Süha erklärt das Prinzip der Toilette. «Es ist ein Campingklo, das mit Müllsäcken bestückt wird. Ganz wichtig: die Säcke müssen besonders stabil – und alles nur nicht weiss sein. Braun oder Schwarz», sagt er. «Ach ja, und auch gross sollten sie sein, am besten 60 Liter», ergänzt er. Alle lachen. Die fünf jungen Männer benutzen ihr Klo regelmässig, 40 Tüten haben sie dabei.

«Nur wenn Frauen bei uns zu Gast sind im Camp lassen wir’s sein und gehen aufs ToiToi.»

(Bild: Mario Testa)

(Bild: Mario Testa)

Szenenwechsel. Sehr viele junge Frauen tragen am Open Air die gleiche Frisur: Zöpfchen rechts, Zöpfchen links. Warum diese Frisur so beliebt ist, hat vor allem einen Grund. «Es ist mega praktisch. So muss ich mir während der vier Tage nie die Haare stylen, und es sieht immer gut aus», sagt Melissa aus Kümmertshausen. Dank ein paar Extensions sind ihre Zöpfe besonders lang. Auch für die drei Zürcherinnen Eleni, Ana und Andjela ist klar, mit welcher Frisur ans Open Air anreisen.

«Mit Zöpfchen gibt es einfach nie Knoten in die Haare. Es ist einfach praktisch und hat trotzdem Style.»

(Bild: Mario Testa)(Bild: Mario Testa)
(Bild: Mario Testa)(Bild: Mario Testa)
(Bild: Mario Testa)(Bild: Mario Testa)
(Bild: Mario Testa)(Bild: Mario Testa)
(Bild: Mario Testa)(Bild: Mario Testa)
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6 Bilder

Vom eigenen Plumpsklo und der pflegeleichten Zöpfchen-Frisur

Betania und Laura aus Schaffhausen geniessen ihre Zöpfchen, weil sie so Zeit sparen bei der Morgendusche. «Ich muss mir so nie die Haare waschen. Die sollten auch gut bis zum Ende des Open Airs halten.» Auf die Methode Haarewaschen setzen Fiona und Berfin aus Buchs. Die beiden tragen keine Zöpfe, geniessen jedoch den Luxus, in einem Hotel zu übernachten während des Open Airs.

«Ich habe hier zweimal campiert, aber am Ende tat mir alles weh und es ist gruusig.»

Marina zöpfelt noch am Samstagmittag ihrer Freundin Aishu neue Zöpfe. «Praktisch sind die auch für den letzten Tag», sagt Aishu. Marina ihrerseits trägt ihre Haare offen, und das bleibt auch so.« Ich habe hier keinen Spiegel, und ohne kann ich mir nicht gut selber Zöpfe machen. Zudem habe ich die Frisur hier schon zu oft gesehen. Da brauch ich nicht auch noch Zöpfe.»

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