Depot-System am Open Air Frauenfeld wird sich nächstes Jahr ändern

Am Open Air bezahlen die Besucher für Becher und Pet-Flaschen zwei Franken Depot. Bei den Essensständen hingegen werden die Teller und Pappkartons gratis mitgegeben – mit den entsprechenden Folgen.

Mario Testa
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Vor dem Pizzastand liegen Haufen von Kartonschachteln. Da für sie kein Depot fällig wird, landen sie im – oder neben – dem Abfallkübel. (Bild: Mario Testa)

Vor dem Pizzastand liegen Haufen von Kartonschachteln. Da für sie kein Depot fällig wird, landen sie im – oder neben – dem Abfallkübel. (Bild: Mario Testa)

Vor dem Pizzastand stapeln sich am späten Mittwochabend die Schachteln. Jede Pizza wird in einer Schachtel serviert, ein Depot wird dafür nicht fällig – ganz im Gegensatz zum System bei den Getränken. Jede Pet-Flasche und jeder Becher kosten zwei Franken extra. Diese gibt es zurück, wenn das Gebinde mit dem Jeton zusammen an einen der Stände zurückgebracht wird.

Joachim Bodmer, Sprecher Open Air Frauenfeld (Bild: Andrea Stalder)

Joachim Bodmer, Sprecher Open Air Frauenfeld (Bild: Andrea Stalder)

Die Zweispurigkeit beim Depot-System sei historisch bedingt, sagt Open-Air-Sprecher Joachim Bodmer. «Wir handhaben dieses System schon sehr lange so. Bei Getränken gibt's ein Depot, beim Food nicht.» Er kündigt jedoch an: 

«Auf nächstes Jahr hin wollen wir  ein neues Depot-System einführen.»

Welches Depot-System das sein wird und ob danach auch auf die Verpackungen der Essensstände Depot erhoben wird, könne er jedoch noch nicht sagen. «Wir werden alles überdenken.»

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Samuel Koch