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Zweitwohnungen: Kein Schock in den Berggebieten

Baubranche Im Wallis und in Graubünden hat die Bauwirtschaft zwar unter den Folgen der Zweitwohnungs-Initiative gelitten. Die von den Initiativgegnern 2012 angekündigte Katastrophe und ein «Ruin der Berggebiete» ist aber ausgeblieben. Im Wallis ist diesen Sommer die Arbeitslosenquote erstmals seit 2011 unter den Schweizer Durchschnitt von 3 Prozent gesunken. Serge Metrailler, Direktor des Walliser Baumeisterverbands, sieht laut eigenen Angaben einen grossen Aufschwung in der Rhone-Ebene. Dieser sei so stark, dass fast schon eine Überhitzung drohe. Viele Baubetriebe in den Tourismusregionen in den Seitentälern hätten ihre Tätigkeit eher in die Rhone-Ebene verlegt, mit einem gewissen Erfolg. Nicht alle hätten jedoch davon profitiert. «In gewissen Tälern geht nichts mehr», sagt Métrailler.

Eine ähnliche Verschiebung zeigt sich auch in Graubünden. Dort brach nach der Annahme der Zweitwohnungs-Initiative vor allem die Nachfrage im Hochbau ein, wie Andreas Felix sagt, Geschäftsführer des Bündner Baumeisterverbands. «In gewissen Tourismusregionen waren die Folgen drastisch.» In Graubünden konzentrierte sich die Bautätigkeit auf den Tiefbau und die Region Nordbünden sowie das Rheintal. «Vor der Zweitwohnungs-Initiative betrafen 55 Prozent der Bautätigkeit den Hochbau, nun macht der Tiefbau 55 Prozent der Aufträge aus», sagt Felix. Auch in Graubünden hätten sich Baufirmen in Tourismusgebieten neu ausrichten müssen. Als Folge sei der Wettbewerb bei Ausschreibungen für Bauprojekte in Nordbünden und im Rheintal ebenso intensiver geworden wie bei Tiefbauprojekten (Strassen, Infrastruktur der Rhätischen Bahn und Schutzbauten). Früher auf Hochbau spezialisierte Firmen seien heute auch im Tiefbau tätig. Der Kanton habe die Investitionen hoch gehalten. (sda)

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