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Zersiedelung: Rat gegen Initiative

Raumplanung Der Ständerat lehnt die Zersiedelungs-Initiative deutlich ab. Er verzichtet auch auf einen Gegenvorschlag. Das Volksbegehren verlangt, dass bei Einzonungen künftig eine gleiche Landfläche von vergleichbarer Qualität ausgezont wird. Dies soll Anreiz sein, vorhandenes Bauland effizient zu nutzen, anstatt immer mehr Grünland zu verbauen. Das Bauen ausserhalb der Bauzone wollen die Initianten begrenzen. Roland Eberle (SVP/TG), Präsident der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (Urek), verwies in der Debatte im Ständerat etwa auf die erste Teilrevision des Raumplanungsgesetzes. Kulturland werde besser geschützt und die Siedlungsentwicklung nach innen gelenkt. Die Einfrierung der Bauzonen hemme sinnvolle Entwicklungen. Die Initiative sei zu starr und kontraproduktiv. Nun ist der Nationalrat am Zug. (sda)

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