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Wirtschaft lehnt Geldspielgesetz ab

Volksabstimmung Der Widerstand gegen das Geldspielgesetz wächst. Nachdem die Jungparteien der SVP, FDP, GLP und Grünen erfolgreich das Referendum ergriffen hatten, hat sich gestern der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse auf die Seite der Gegner geschlagen. Hauptgrund für das Nein ist die Verbannung der ausländischen Glücksspiel­anbieter vom Schweizer Markt mittels Netzsperren. Economie­suisse befürchtet, dass bald ­weitere Webseiten von Firmen anderer Branchen gesperrt werden. «Für eine international ausgerichtete, digitale Wirtschaft ist eine solche Markabschottung hochproblematisch», teilt der Verband mit. Ressourcen für eine Kampagne macht der Verband allerdings keine frei, wie Mediensprecher Michael Wiesner sagt.

Mit dem Gesetz sollen Online-Glücksspiele legalisiert werden. Allerdings können nur Anbieter eine Lizenz beantragen, die ein Casino in der Schweiz betreiben. Ausländische Anbieter, die heute das Geschäft beherrschen, werden ausgeschlossen. Die Abstimmung findet voraussichtlich am 10. Juni statt. (rob)

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