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Rückblick Schweiz: Wirtschaft in Bestform

Die Schweizer Wirtschaft hat ein starkes Jahr hinter sich. Sie legte zu wie seit acht Jahren nicht mehr.
Rainer Rickenbach
Die Schweizer Wirtschaft hat eine gute Entwicklung in den wichtigsten Exportmächten durchlebt. (Symbolbild: Corinne Glanzmann)

Die Schweizer Wirtschaft hat eine gute Entwicklung in den wichtigsten Exportmächten durchlebt. (Symbolbild: Corinne Glanzmann)

Die Konjunktur lief in diesem Jahr wie geschmiert. Am meisten Freude bereitete den Ökonomen, dass das Wachstum breit abgestützt war. Abgesehen vielleicht vom stationären Detailhandel in den Läden, dem der Onlinehandel zu schaffen macht, hat der Aufschwung sämtliche Branchen erfasst. Selbst die langjährigen Sorgenkinder Maschinenhersteller und Tourismus, die unter dem starken Franken litten, haben den Durchhänger überwunden.

Starke Nachfrage aus dem Ausland

Der Franken ist zwar immer noch stark. «Seine Entwicklung stellt im Moment aber kein ausgeprägtes Risikothema mehr dar. Solange der Euro über 1.10 Franken liegt, bewegt er sich im normalen Rahmen», sagte BAK-Chefökonom Martin Eichler im Herbst. Die vollen Auftragsbücher brachten einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosenquote mit sich. Im November waren 110'474 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren gemeldet. Das ist knapp ein Fünftel weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote sank in dieser Zeitspanne von 3,1 auf 2,5 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden ging in ähnlichem Ausmass zurück.

Geholfen hat der Schweizer Wirtschaft primär die gute Entwicklung in den wichtigsten Exportmärkten. Die EU verzeichnete einen Aufschwung, der sich nicht bloss auf die nördlichen Mitgliedsländer beschränkte. Die USA legten weiter zu, China blieb ebenfalls auf Wachstumskurs. Schweizer Produkte waren dort gefragt. Vor allem die Investitionsgüterindustrie, die Unternehmen mit Maschinen und weiteren Gütern beliefert, profitierte davon. Die Schweizer Ökonomen korrigierten das Wachstum des Bruttoinlandprodukts gleich mehrmals nach oben. Die letzten Voraussagen bewegen sich um plus/minus 3 Prozent. So stark wuchs die Wirtschaft zum letzten Mal 2010.

Weniger gut war das Jahr freilich für die Anleger. Anders als 2017 mussten die wichtigsten Börsenplätze immer wieder Rückschläge hinnehmen, die sich nur teilweise ausgleichen liessen. Die schrillen Töne der Streitigkeiten um Strafzölle zwischen den USA, der EU und China wirkten sich bislang noch nicht auf die reale Wirtschaft aus. Das dürfte sich 2019 ändern. Kommt hinzu, dass sich das Wachstum dann ohnehin zu verlangsamen beginnt.

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