Wie sich die Rentenreform auf die Hotellerie auswirkt

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Mehrwertsteuer Im September entscheidet das Volk über die Reform der Altersvorsorge. Der Ausgang der Abstimmung hat auch Folgen für die Hotellerie, deren Branchenverband die Vorlage ablehnt. Diese umfasst eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um je 0,3 Prozent per 2018 und 2021, die an die AHV fliessen sollen. Eine Ablehnung der Reform würde die Branche leicht entlasten, wie die Steuerverwaltung auf Anfrage bestätigt. Per 2018 würde der Mehrwertsteuersondersatz von 3,8 auf 3,7 Prozent sinken, weil die IV-Zusatzfinanzierung ausläuft. Bei einer Annahme der Vorlage würde der Sondersatz 2021 auf 3,9 Prozent steigen.

Jede Änderung der Mehrwertsteuer ist für die Wirtschaft mit Umstellungskosten verbunden. Dennoch lehnte der Ständerat gestern einen Antrag von Andrea Caroni (FDP/AR) ab, der den Sondersatz nur bis 2020 verlängern wollte. Der Bundesrat hätte unterdessen Zeit gehabt, um weniger bürokratische Instrumente zur Stützung der Hotellerie zu finden, sagte Caroni. (tga)

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