Weniger Überwachungen

Drucken
Teilen

Straftaten Im Vergleich zu 2015 sank im vergangenen Jahr in der Schweiz die Zahl der Echtzeitüberwachungsmassnahmen wie das Mithören von Telefonaten oder Mitlesen von E-Mails um fast 600 auf 2795 Massnahmen. Zudem wurden 5756 rückwirkende Überwachungen angeordnet – das sind fast 500 weniger als im Vorjahr. Dabei geht es um Verbindungsnachweise oder wer wann mit wem wo wie lange telefoniert hat. Die Anzahl der einfachen Telefon-Abfragen, etwa zur Information über IP-Adressen, nahm hingegen zu. Insgesamt ordneten die Strafverfolgungsbehörden elf Prozent weniger Überwachungsmassnahmen an. Rund 40 Prozent dienten dazu, schwere Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz aufzuklären. Knapp ein Drittel betraf schwere Vermögensdelikte, 11 Prozent strafbare Handlungen gegen Leib und Leben. (sda)